Geheime Manipulationstricks der Medien

in Medien

Der Nationalstaat hat die Macht längst an die EU abgegeben. Mehr als achtzig Prozent aller Gesetze kommen aus Brüssel, so Altbundespräsident Herzog. Doch Brüssel ist angewiesen auf die Medien und ihren massiven Einfluß auf die Meinungsbildung. Ein Gastbeitrag von Heiko Schrang.

Derzeit ist das Top-Thema die Fortsetzung der großen Koalition. Mediengerecht werden die Kandidaten wieder in Szene gesetzt, um so den Anschein in der Bevölkerung zu erwecken, dass Merkel und Co. wirklich etwas bewegen können.

Wie tatsächlich die Machtverhältnisse aussehen, wusste Ex-Bundespräsident Roman Herzog sehr genau: Der Nationalstaat hat die Macht längst an die Europäische Union abgegeben. Mehr als achtzig Prozent aller Gesetze, so Altbundespräsident Herzog, kommen nämlich aus Brüssel.

Aber selbst Brüssel ist nicht das Zentrum der Macht, sondern angewiesen auf den „Goodwill“ der großen Medienkonzerne, die wie Caesar im alten Rom, mit ihrem gehobenen oder gesenkten Daumen für Aufstieg und Fall von Politikern sorgen.

Dies gelingt ihnen, indem sie massiven Einfluss auf die Meinungsbildung in der Bevölkerung ausüben. Genauer betrachtet, ist das nichts anderes, als eine Showveranstaltung, die uns von den wirklich wichtigen Dingen im Leben abhält. Dazu gehören Zufriedenheit, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und tief empfundene Freude.

Woher kommen „meine“ Gedanken?

Letztendlich läuft so seitens der Medien eine Beeinflussung unserer Gedankenwelt auf Hochtouren ab. Ein Großteil der über 60.000 Gedanken, die uns Menschen tagtäglich durch den Kopf schwirren, wurden von anderen bewusst in Umlauf gebracht.

Dennoch sind wir davon überzeugt, dass all diese von uns selbst erschaffen wurden. Mehr noch, wir sind so sehr von unserer Gedankenwelt eingenommen, dass wir anfangen, mit anderen darüber zu streiten, nach dem Motto: Mein Gedanke ist der richtige und deiner der falsche.

Mit der Vorstellung jedoch, dass die Mehrheit der Gedanken aus uns selbst kommt, sind wir einem riesigen Irrglauben aufgesessen und das zu unserem eigenen Schaden.

Video: Geheime Manipulationstricks der Medien

Bei näherer Betrachtung kann man sogar feststellen, dass die meisten Menschen ein Produkt der Gedanken sind, die andere für sie gedacht haben. In Wirklichkeit sind unsere Gedanken wie Dias, die von anderen in einen Projektor eingeschoben werden und die wir dann auf einer Art inneren Leinwand sehen.

Diese Bilder lösen dann in uns Emotionen, wie beispielsweise Wut, Freude, Hass, Trauer usw. aus. Wir identifizieren uns mit diesen Bildern, die eigentlich nichts mit uns zu tun haben. Besonders an politischen Ereignissen, die mit Emotionen verbunden sind, wie Terroranschlägen, bei denen unschuldige Menschen ums Leben kommen, sieht man sehr schön, wie das funktioniert.

Die Dias, die uns beispielsweise nach den Anschlägen von Charlie Hebdo eingeschoben wurden, waren:

  • Wir alle sind Charlie.
  • Trauerzug mit Millionen Teilnehmern wird (angeblich) von den Staatschefs angeführt.
  • Um mit den Franzosen mitzutrauern, wurden Millionen Facebook-Profilfotos von den Nutzern mit der französischen Flagge unterlegt.

Nach dem blutigen Terroranschlag vom 19. Dezember 2016 in Berlin fragten sich manche Skeptiker:

  • Warum gab es keine Rufe „Wir sind Berlin“?
  • Warum gab es keinen Trauerzug mit den wichtigsten Staatschefs?
  • Wo waren die Millionen Facebook-Nutzer, die mit unterlegter Deutschlandfahne ihre Trauer zeigten?

(Auszug aus dem Bestseller „Im Zeichen der Wahrheit“, der seit heute in den Top 100 gelistet ist.)

Das ist nur ein Beispiel. So wurden jetzt aktuell aus den über 4000 friedlichen Demonstranten in Cottbus eine „rechte Demo“ mit einigen hundert Teilnehmern.

Jetzt aber ist die Zeit gekommen, durch Achtsamkeit zum Beobachter der Gedanken zu werden. Dann werden wir feststellen, dass die meist angstvollen Gedanken durch die Medien verursacht wurden.

Sie sind es, die uns ihre Dias in den Kopf einschieben, mit denen sie unser Denken bestimmen. Die Meisterschaft besteht jedoch darin, die Gedanken wie Wolken am Himmel anzusehen.

Dabei ist es wichtig, die Leere zwischen den Wolken zu finden und nicht jedem neuen Gedanken (Dia) nachzuhängen. Erkennen – erwachen – verändern

Euer Heiko Schrang

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Der Artikel erschien zuerst bei macht-steuer-wissen.de.

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