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Es gibt keinen Völkermord in Aleppo: Kanadische Aktivistin enthüllt Lügen westlicher Medien

in Medien

Wenn man dieser Tage durch den Facebook News Feed oder die Twitter Trends scrollt, stößt man auf Bana Al-Abed, ein siebenjähriges syrisches Mädchen, das (zusammen mit ihrer Mutter Fatemah) täglich über ihren Existenzkampf im vom Krieg gezeichneten Aleppo twittert und in den letzten Wochen um Hilfe bat.

Tweet: „Teilt diese Nachricht mit der Welt. Aleppo-Waffenstillstand gebrochen, Zivilisten in Gefahr. Ich bitte die Welt darum, etwas zu tun, um uns hier rauszuholen.“

Tweet: „Letzte Nachricht – Leute sterben seit letzter Nacht. Ich bin sehr überrascht, dass ich genau jetzt twittere und noch am Leben bin.“

Tweet: „Letzte Nachricht – Ich bin sehr traurig, dass uns in dieser Welt niemand hilft, niemand evakuiert mich und meine Tochter.“

Wenn man zu Google News geht und nach Aleppo sucht, findet man Schlagzeilen wie:

Tweet: „Die Leute von Aleppo werden abgeschlachtet. Haben wir nichts aus Srebrenica gelernt?“

Tweet: „‚Aleppo ist ein Ort, an dem die Kinder aufgehört haben zu weinen.‘ Szenen blanken Entsetzens und der Trauer im letzten Krankenhaus in den letzten Tagen von Aleppo.“

Tweet: „Kampf um Aleppo: Letzte Verabschiedungen von einer belagerten Stadt in Syrien.“

Was man jedoch nicht findet, ist die Wahrheit: Das, was in den westlichen Mainstream-Medien berichtet wird, ist ein allerletzter propagandistischer Versuch, eine weitgehend ignorante Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Assad-Regime und Russland, und nicht etwa die Rebellen (finanziert durch den Westen, Saudi-Arabien, Jordanien, Katar und die Türkei), hinter den „unvorstellbaren Abscheulichkeiten“ stecken (wobei einige so weit gingen, von einem Völkermord zu sprechen), unter denen die Zivilisten in Aleppo leiden.

Die kanadische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, Eva Bartlett, die seit April 2014 viermal in Syrien war, ging in einer emotionalen Rede bei der UNO-Pressekonferenz, die durch die syrische Vertretung bei den Vereinten Nationen arrangiert wurde, mit der Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien über den Syrien-Krieg hart ins Gericht.

Sie argumentierte, dass das Narrativ der Konzernmedien dazu gedacht sei, die ahnungslose amerikanische und europäische Öffentlichkeit darüber in die Irre zu führen, was wirklich in Syrien passiert, indem die Regierung von Präsident Assad dämonisiert wird und die Tatsachen über die russische Unterstützung für Damaskus verdreht werden:

Ich war oft in Homs, Maaloula, Latakia und Tartus [in Syrien] und wiederum viermal in Aleppo. Und die Unterstützung des Volkes für seine Regierung ist absolut echt. Was auch immer man in den Konzernmedien hört, ist komplett das Gegenteil. Und was man in den Konzernmedien, und ich werde sie beim Namen nennen – BBC, Guardian, die New York Times etc. -, diesbezüglich darüber hört, ist auch das Gegenteil der Realität.

Was die Agenda einiger Konzernmedien angeht: Es ist die Agenda des Regimewechsels. Wie können die New York Times und Democracy Now bis zum heutigen Tag behaupten, dass dies ein syrischer Bürgerkrieg ist? Wie können sie behaupten, dass die Demonstranten bis 2012 unbewaffnet und gewaltlos waren? Das entspricht absolut nicht der Wahrheit. Wie können sie behaupten, dass die syrische Regierung Zivilisten in Aleppo angreift, wenn jede Person, die aus den besetzten Gebieten hinauskommt, das Gegenteil sagt?

Als sie einen Reporter der größten Tageszeitung Norwegens Aftenposten, der ihre Behauptungen, dass die westlichen Medien lügen, in Frage stellte, darum bat, ihr eine im östlichen Aleppo tätige internationale humanitäre Organisation zu nennen, konnte dieser darauf keine Antwort geben, woraufhin Bartlett auf Folgendes hinwies:

Es gibt keine. Diese Organisationen verlassen sich auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte [SOHR], die in Coventry (Großbritannien) ansässig ist und aus einem einzigen Mann besteht. Sie verlassen sich auf bloßgestellte Gruppen wie den Syrischen Zivilschutz. Die Organisation erhält ihre Finanzierung von westlichen Staaten mit ihren eigenen Interessen in Syrien, wie die USA und Großbritannien. Sie geben vor, Zivilisten im östlichen Aleppo und Idlib zu retten, [jedoch] hat niemand im östlichen Aleppo je etwas von ihnen gehört.

Der Syrische Zivilschutz gibt vor, neutral zu sein, und doch trägt er Waffen und steht auf den toten Körpern von syrischen Soldaten. Tatsächlich enthält sein Videomaterial Kinder, die für verschiedene Berichte „recycelt“ wurden: So ist etwa ein Mädchen namens Aya zu sehen, das z.B. in einem Bericht im August auftaucht, und sie taucht im nächsten Monat wieder an zwei verschiedenen Orten auf.

Daher ist der Syrische Zivilschutz nicht glaubwürdig. Die SOHR ist nicht glaubwürdig. „Unbenannte Aktivisten“ sind nicht glaubwürdig. Vielleicht ein- oder zweimal, aber jedesmal? Nicht glaubwürdig. Kurz gesagt – sie haben keine Quellen vor Ort.

Tweet: „Was für ein Glück: Der Syrische Zivilschutz rettet dreimal das gleiche Mädchen!“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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