Fog covers the Goldman Sachs building, site of the Goldman Sachs annual shareholders meeting, in Jersey City, New Jersey May 24, 2012. REUTERS/Eduardo Munoz (UNITED STATES - Tags: BUSINESS ANIMALS)

“Lohnt es sich, Menschen zu heilen?”: Goldman Sachs verbreitet abartige Studie

in Wirtschaft
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Die Investmentbank rät der Pharmaindustrie davon ab, ihre Kunden gesund zu machen. 

Die Investmentbank Goldman Sachs hat einen Marktreport für die Pharmaindustrie veröffentlicht, darin empfiehlt sie: Menschenleben retten und Patienten gut versorgen sind ein schlechtes Geschäftsmodell.

Presst man die gesamte Gier der Pharma-Industrie in einen einzigen Satz, dann käme wohl genau diese Frage heraus, die sich die Investmentbank Goldman Sachs in einer aktuellen Studie stellte: “Lohnt es sich, Menschen zu heilen?”

Die Antwort jedes normal denkenden Menschen auf diese Frage ist: Natürlich. Man muss nicht den hippokratischen Eid schwören um sich sicher zu sein, dass die Medizin dazu da ist, das Leid kranker Menschen zu lindern und sie wieder gesund zu machen. Nun denken die Analysten bei Goldman Sachs aber nicht normal. Sie denken an Profit. Den ihrer Kunden – und vor allem den ihrigen.
Und so ist die Antwort ihres Berichts vom 10. April mit dem Titel “Die Genom-Revolution” auf die Frage, wie lohnenswert es ist, Menschen zu heilen, eben nicht natürlich. Sondern: Nein.

Genetische Medizin als “Herausforderung für anhalten Cash-Flow”. Der US-Sender CNBC berichtete als erstes über den internen Bericht von Goldman Sachs an ausgewählte Kunden in der Biotech-Branche.
Darin heißt es:
“Das Potential, Behandlungen zu entwickeln, die schon nach einer Anwendung die Heilung vollbringen, ist der attraktivste Aspekt der Gentechnik. Allerdings sind solche Behandlungen ganz anders zu betrachten, wenn es darum geht, ein bleibendes Einkommen zu erzielen.”
Zwar würden genetische Behandlung, die Patienten sofort wieder gesund machten, für die Patienten selbst und auch für die Gesellschaft einen enormen Wert haben. Aber: “Diese Behandlungen könnten auch eine enorme Herausforderung auf der Suche nach einem anhaltenden Cash-Flow sein.”
► Heißt im Klartext: Wenn die Pharma-Industrie dafür sorgt, dass ihre Produkte die Menschen sofort und langanhaltend gesund machen, wäre das laut Goldman Sachs schlecht für das Geschäft.

Mehr zum Thema: “Patienten sind chancenlos”: Ermittler warnt vor der massiven Ausbreitung von gefälschten Medikamenten

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Wenn Investmentbanker über die Gesundheit der Menschen urteilen
Die Analysten bringen dafür laut CNBC auch ein menschenverachtendes Beispiel.
Eine Gen-Behandlung gegen Hepatitis C namens GILD habe dazu geführt, “dass die Verfügbarkeit von behandelbaren Patienten immer geringer wurde”– gerade auch, weil mehr gesunde Menschen dafür sorgen würden, dass sich weniger Menschen mit Hepatitis
C anstecken würden.

► Ein guter Markt für Gentherapie wäre also einer, in dem die Zahl der Patienten stabil bleibe – so wie etwa bei Krebserkrankungen – und “das Geschäft ertragreich bleibt”.

Die Analysten von Goldman Sachs finden deshalb drei “Lösungen” für das “Problem” ihrer Pharma-Kunden.

1. “Sucht euch große Märkte” – das heißt, Krankheiten, die sich mehr und mehr ausbreiten.

2. “Schafft Produkte für Krankheiten, die bereits häufig auftreten” – vorgeschlagen werden vor allem solche, die schlimme und ständige Beschwerden auslösen.

3. “Konstante Innovation und Erweiterung des Portfolios” – es gebe hunderte Genkrankheiten, aus denen sich noch Profit schlagen lasse.
Die Analysten wollten sich gegenüber CNBC nicht zu ihrer inhumanen Studie äußern. Womöglich wissen sie selbst, wie abartig und menschenverachtend diese ist.

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1 Comment

  1. Wie denkt bitteschön ein normal denkender Mensch? Was ist “normales Denken”?
    Mit den Begriffen “funktionsorientiertes Denken”, “empathisches Denken”, “wirtschaftliches Denken”, “objektorientiertes Denken”, “lösungsorientiertes Denken”, könnte ich weitaus mehr anfangen.

    Die Analyse von Goldman Sachs, übrigens eine zutiefst jüdische orientierte Organisation, zeigt uns folgendes sehr schön.

    Wenn der Mensch seine wahren Wurzeln verleugnet, dann degradiert der Mensch mehr und mehr zu einem assozialen bis hoch kriminellen Bioroboter, was nicht nur auf einen Menschen beschränkt bleibt, sondern sich je nach Ausstrahlungsmöglichkeit, auf ganze Gesellschaftsbereiche ausdehnt und überträgt. Dann werden ganze Teile der menschlichen Gesellschaft zu Biorobotern die sich selbst ihren falschen Göttern versklavt haben und unterworfen haben.

    Hier in Europa und Amerika und auch in Russland geben heute die Juden den Takt und die Melodie für die Lebensart der Menschen an. Das ist einfach ein Fakt, der überall nachrecherchiert werden kann. Doch knallhartes Geschäft und Gebaren gibt überall auf der Welt. Wer bestimmt die Lebensart der Asiaten, der Chinesen, Inder, Koreaner? Dort sind die Lebensbedingungen teilweise um vieles noch härter und noch brutaler als das, was wir hier gewohnt sind. Für viele Thailänder in den dortigen großen Metropolen zählt Geld alles. Wie kommt das, wer bestimmt das, wer hat diese Mentalität etabliert? Ich weiß darüber fast nichts.

    In den letzten Jahrzehnten wurde eine unheimliche Aktivität in die Tat umgesetzt:
    Die Ursachen, die das aktuelle menschliche Verhalten und Aktivitäten bestimmen, wurden mehr und mehr von Verantwortungsträgern befreit und transparent, also fast unsichtbar gemacht. Viele Redewendungen die wir heute benutzen drücken das auch aus. Zum Beispiel sagen wir wie ganz selbstverständlich: “Der Konzern hat dies und das entschieden”. Wir sagen: “Goldman Sachs hat eine Studie gemacht”.

    Goldman Sachs? Wer ist das? Konzern? Wer ist das?

    Den meisten Memschen ist noch gar nicht richtig bewußt geworden, welchen Beitrag Algorythemen, die im Computer ablaufen, Einfluß auf unser Verhalten haben. Heute sind das in der Masse noch herkömmliche Programme. Aber schon heute werden diese traditionellen Programme mehr und mehr durch die Technologie von selbstlernenden statistischen elektronischen uns später biologischen oder subatomaren Rechner-Kern-Netz-Algorythmen ersetzt.

    Beim Leser mag ein Gefühl der Angst entstehen, aber dieses Geschehen, daß unmöglich aufgehalten, sondern allerhöchstens verzögert werden kann, trägt höchst faszinierende Aspekte in sich verborgen. Ich Abrasax prognostiziere, daß die zukünftigen Rechnereinheiten Eigenschaften entwickeln werden, die ein mitmenschlicheres Verhalten berechnen und empfehlen als wir das heute gewohnt sind und bereit sind zu tun. Denn die Aufgabe dieser Rechnereinheiten, nur dafür werden sie entwickelt, besteht darin, die höchstmögliche Effizienz von Systemen vorauszuberechnen und abzuschätzen.

    Dieser Prozess wird jedoch längere Zeit in Anspruch nehmen und wir könnten es einfacher haben. Was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen sagt man zu Vergesslichen. Wir können auch sagen, was man nicht im Herzen hat, das hat man im Bauch, können wir zu den Uneinsichtigen sagen. Das im Bauch fühlt sich leider oft nicht so atemberaubend schön an.

    Und zu der Analyse von Goldman-Sachs zurück:

    Manches, einiges, vieles von dem was wir Menschen tun, mag ökonomisch tatsächlich nicht lohnend, effizient, gewinnbringend, dafür teuer, unpraktisch, oder sogar dämlich sein, dennoch tun wir diese Dinge dauernd und das ist oft auch sehr gut so.

    Wir scheißen also auf die Goldman-Sachs Studie und helfen einfach.

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