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Menschenhandel

Neue Videoaufnahmen zeigen Moment, als angekettete Sexsklavin aus Container befreit wird

in Kriminalität/Menschenrechte
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Neu veröffentlichte Videoaufnahmen von Kala Browns Entführungsfall zeigen den Moment, als die junge Frau aus dem Schiffscontainer befreit wird, in dem sie zwei Monate lang gefangen gehalten wurde.

USA – Kala Brown (30) wurde von Todd Kohlhepp an Armen und Hals an die Wände des Containers gekettet. Während sie von dem Serienkiller Kohlhepp gefangen gehalten wurde, wurde Brown wiederholt vergewaltigt und missbraucht. Die Behörden fanden Brown auf Kohlhepps Grundstück in South Carolina, nachdem sie im November 2016 die Schreie einer Frau gehört hatten.

Beim Erreichen des Containers vernahmen die Inspektoren Browns Erklärung, dass sie angekettet sei: “Ich bin an die Wand angekettet und mein Hals ist an die Wand dort angekettet”, sagte sie. Die Aufnahmen, die Anfang des Monats von den Strafermittlern veröffentlicht wurden, zeigen die Polizei dabei, wie sie mit Hilfe von Bolzenschneidern den Container öffnet. Sie sind zu hören, wie sie Brown versichern: “Wir holen Sie hier raus” und “Sie sind in Sicherheit, wir sind hier”.

Die Polizei fragte daraufhin Brown nach ihrem Freund Charlie Carver, der ebenfalls entführt wurde. Berichten zufolge war das Paar wegen Reinigungsarbeiten zu Kohlhepps Haus gegangen.

“Todd Kohlhepp schoss Charlie Carver dreimal in die Brust, wickelte ihn in eine blaue Plane ein, legte ihn auf die Schaufel eines Traktors und sperrte mich hier ein”, sagte sie gefasst. “Ich habe ihn nie wieder gesehen. Er sagt, er sei tot und begraben. Er sagt, dass hier draußen mehrere tote Körper begraben sind.”

Die Polizei führte eine Durchsuchung des Grundstücks durch und fand insgesamt drei Leichen, einschließlich der von Charlie Carver. Die Leichen von Meagan Leigh McCraw Coxie und Johnny Joe Coxie, einem Paar das ein Jahr zuvor als vermisst gemeldet wurde, wurden ebenfalls auf dem Grundstück gefunden.

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Als Brown infolge ihrer Rettung ins Krankenhaus gebracht wurde, informierte sie die Polizei, dass Kohlhepp zu ihr gesagt habe, dass er vor 13 Jahren vier Leute beim Motorradgeschäft Spartanburg County getötet habe. In einem der veröffentlichten Bänder prahlt Kohlhepp herum, während er Handschuhe benutzt, um die verschiedenen Komponenten der Waffe in unterschiedlichen Mülltonnen zu entsorgen.

Kohlhepp bekannte sich in sieben Mordfällen schuldig, um der Todesstrafe zu entgehen. Er bekannte sich auch schuldig, Brown vergewaltigt zu haben. Er wurde zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Kohlhepp wird nicht berechtigt sein, in Berufung zu gehen, und er hat eingewilligt, das Urteil nicht anzufechten.

Obwohl sie sehr unter Kohlhepp zu leiden hatte, weigerte sich Brown, sich ihm zu fügen und blieb stark: “Ich sagte ihm [Kohlhepp] einfach, dass was  auch immer er mir antue, er mich nicht kleinkriegen könne”, sagte sie im Februar. “Er kann nicht zerstören, wer ich bin, und ich habe gewonnen. Er versuchte, meinen Willen zu brechen, aber ich bin nicht gebrochen.”

“Ich werde mich davon erholen. Ich werde immer Charlie vermissen”, sagte sie. “Ich frage mich immer, was aus unserem Leben geworden wäre, aber was das betrifft, was Todd mir angetan hat, werde ich nicht zulassen, dass es mein Leben zerstört.”

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/new-footage-shows-moment-chained-sex-slave-released-shipping-container/

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Erschreckende Wahrheiten über die Porno-Filmindustrie

in Menschenrechte
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Die Porno-Filmindustrie wurde einmal als sehr profitable, glamouröse und aufregende Industrie sowohl für männliche als auch weibliche Darsteller angesehen; im letzten Jahrzehnt sind jedoch viele ihrer schrecklichen und lasterhaften Geheimnisse an die Öffentlichkeit durchgesickert, wodurch schließlich die trügerische Fassade der Industrie aufgeflogen ist.

Sexuelle Darstellungen und Bilder existieren bereits seit prähistorischer Zeit, jedoch sind die ethischen Bedenken und sozialen Implikationen hinsichtlich der breiten Verfügbarkeit und generellen Existenz der Pornographie zu einem umstrittenen Thema geworden, seitdem die moderne Auffassung der Pornographie zum ersten Mal während der viktorianischen Ära etabliert wurde.

Verschiedene Gruppierungen, zu denen auch Feministinnen und religiösen Gemeinschaften gehören, haben auf der ganzen Welt mit unterschiedlichem Erfolg versucht, Pornographie durch Gesetze über Obszönität zu unterdrücken. Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben viele Darsteller, sie sich aus der Industrie zurückgezogen haben, ihre Meinung dazu geäußert, und sogar einige der am meisten schockierenden Geheimnisse der Industrie enthüllt; zu den üblichsten davon gehören die angeblich missbräuchlichen, bedrohlichen und überfordernden Produzenten/Regisseure, die Tatsache, dass es nur minimale bis gar keine Gesundheitstests gibt, und dass Agenturen oft zusätzliche “Eskort”-Arbeit unterstützen.

Einige der Frauen, die in die Industrie hineinkommen, stecken in Schwierigkeiten oder blicken auf eine erschütternde Vergangenheit zurück, und sind einfach verzweifelt auf der Suche nach einer schnellen Einnahmequelle. Shelley Lubben, eine frühere Porno-Darstellerin, schrieb einen Artikel über die Wahrheit hinter der Pornographie. Sie beschreibt ihre eigenen schockierenden Erfahrungen sowie diejenigen von anderen Frauen aus ihrem Umfeld: “Viele Darstellerinnen geben zu, dass sie sexuellen und körperlichen Missbrauch, Beleidungen und Vernachlässigung durch die Eltern erfahren haben.” Diese Frauen werden während ihrer verletzlichen Phase üblicherweise ausgenutzt, und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch Drogenmissbrauch und Selbsthass auf die schiefe Bahn geraten.

Zu den Formen der Pornographie, auf die heutzutage am meisten zugegriffen wird, gehörigen diejenigen, die über das Internet direkt auf die Geräte der Nutzer gestreamt und heruntergeladen werden. Die Piraterie dieser “Filme” ist daher zunehmend populär geworden, was eine dramatische Auswirkung auf die Profitabilität der Industrie hatte, und daher auch auf die Einnahmen ihrer “Stars”. Dies bedeutet, in Verbindung mit dem größeren Pool an talentierten Mitarbeitern und den wenigen verfügbaren Rollen, dass viele Frauen dazu gezwungen sind, sich nach einer zweiten Einnahmequelle umzusehen. Eine zunehmende Zahl an verzweifelten Frauen greift auf illegales Eskortieren und Prostitution zurück. In der Vergangenheit “war Eskortieren galt am schmutzigsten und war am niedrigsten angesehen”, jedoch ist es mittlerweile so üblich geworden, dass die meisten der Darstellerinnen erwarten, dass sich ihre Kolleginnen an solchen Aktivitäten beteiligen.

Der extreme Wettbewerb und die begrenzte Anzahl an Rollen haben zu “Casting” im wirklichen Leben geführt, was es Regisseuren und Produzenten ermöglicht, Frauen auszubeuten und zu manipulieren, Dinge zu tun, mit denen sie sich überhaupt nicht wohlfühlen: “Ich hatte in Frankreich eine schreckliche Erfahrung mit einem Produzenten…Er geriet gleich wegen jeder Kleinigkeit in Rage und versuchte dich zu manipulieren, Dinge zu tun, die weit über deine Grenzen gehen”, sagte Porno-Star Kaz B in einem Interview mit Buzzfeed.

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Bei fast jedem Interview, entweder mit einer Ex-Darstellerin oder einer Akteurin, die zurzeit den Pornostar-Lebensstil “genießt”, zeichnen sich zunehmend die verstörenden Verstöße gegen die Gesundheit innerhalb der Industrie ab. Obwohl sexuelle Gesundheitszertifikate, die regelmäßig erneuert werden müssen – in manchen Regionen alle 14-21 Tage – von jedem Darsteller verlangt werden, werden diese Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit bei vielen Produktionen oder Beschäftigten in der Industrie vernachlässigt oder gänzlich abgelehnt. “Ein Produzent, der einen sehr schlechten Ruf hat, erwartete von mir, eine Szene mit einem Mädchen zu drehen, das Tripper hatte”, erklärte Kaz B in ihrem Buzzfeed-Interview.

Es gab Bemühungen, die Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsbedingungen für die Darsteller innerhalb der Industrie zu verbessern. Ein kürzliches Beispiel dafür ist Measure B, ansonsten auch bekannt als County of Los Angeles Safer Sex In the Adult Film Industry Act, ein Gesetz, das darauf abzielte, jeden Porno zu kriminalisieren, der in Los Angeles ohne Kondome gedreht wird. Allerdings wurde es im August 2014 durch die Staatsversammlung zunichte gemacht.

Man kann durchaus sagen, dass eine handvoll dieser Frauen innerhalb der Industrie gehätschelt werden, eine Menge Geld verdienen und insgesamt einen opulenten Lebensstil haben, der üblicherweise mit der Porno-Filmindustrie in Verbindung gebracht wird.

Allerdings sollte es weithin bekannt sein, dass tausende von Frauen, die sich selbst dieser Branche unterwerfen, nicht so viel Glück haben.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/horrifying-truths-adult-film-industry/

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Dieses amerikanische Konzentrationslager ignorieren die meisten lieber

in Menschenrechte/Politik
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Es gibt ein Stück vergessene und dunkle amerikanische Geschichte, das den Konzentrationslagern in Nazi-Deutschland erschreckend ähnelt. Die Rede ist von dem Ort Devil’s Punchbowl in Natchez, Mississippi. Unter anderem ist dort geschätzt eine Million Menschen zu Tode gekommen.

Dieser dunkle Abschnitt in der amerikanischen Geschichte wird oft vergessen; erinnert er doch an die Situation in den Konzentrationslagern in Nazi-Deutschland. Der Ort Devil’s Punchbowl (etwa: die Bowle des Teufels) in Natchez, Mississippi steht im Mittelpunkt umstrittener historischer Berichte des US-amerikanischen Bürgerkriegs, denen zufolge Tausende und Abertausende befreite Sklaven hinter Mauern eingesperrt und festgehalten wurden, die von verärgerten Union Army-Offizieren errichtet worden waren.

Die brutale, wenn nicht sogar höllische Landschaft war Mutter Naturs höchst eigenes Gefängnis – eine tiefe Schlucht in Form einer Schüssel, die von dicht mit Bäumen bewachsenen Klippen abgeschirmt war. Paula Westbrook, eine Expertin im Hinblick auf die Geschichte dieses Gebiets, beschrieb den Zustrom von befreiten Sklaven aus Plantagen in dieses Gebiet hinein – so dass die ortsansässige Bevölkerung über Nacht von 10.000 auf mehr als 120.000 anstieg.

Die verbitterten Soldaten hatten nach wie vor Probleme damit, die Befreiung der Sklaven als Ergebnis zu akzeptieren. Sie machten sich ans Werk und schlossen die gerade freigelassenen Menschen ein – unter heimtückischen und feuchten Bedingungen; und sie weigerten sich, die Menschen wieder herauszulassen. Frauen und Kinder musste ohne Nahrung und Wasser darben, starben langsame Tode, während die Männer zu einer neuen Form der Sklavenarbeit gezwungen wurden, da sie das umliegende Dickicht freimachen mussten.

„Also haben sie sich dafür entschieden, eine Art Lager für sie in Devil’s Punchbowl zu errichten, das sie abgeschottet haben und sie haben die da nicht wieder rausgelassen“, erklärte Don Estes, der ehemalige Leiter des Stadtfriedhofs von Natchez und ein ortsansässiger Historiker in einem Bericht von News Channel 12.

Das Gebiet ist heute unzugänglich; es ist schwer, sich darin zu orientieren und außerdem hausen dort Schlagen und Krokodile. Überreste von Skeletten werden bisweilen freigelegt in dem Bereich des Gebiets, das der Fluss Mississippi nach einer Flut schwemmt. Aufgrund der unerbittlichen natürlichen Verhältnisse ist es allerdings schwer, die Überreste zu datieren, wie News Channel 12 berichtet.

Das Konzentrationslager in Punchbowl war eines von vielen, die in der Zeit nach dem US-amerikanischen Bürgerkrieg errichtet worden waren. Geläufiger war die Bezeichnung ‚Contraband Camps‘ (etwa: Schmuggelware-Camp) – weil die befreiten Sklaven erneut zu einer Ware degradiert wurden; diesmal zum Nutzen der Truppen der Union; außerdem befanden sich die Camps oft in der Nähe von Union-Camps.

Massengräber verbleiben in „The Devil’s Punchbowl“ ES KOMMT WIEDER!

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Um diesen vergessenen Part der Geschichte wird immer noch heftig gestritten. Grund dafür ist das Fehlen von Aufzeichnungen aus dieser Zeit. Hungerstod und Krankheiten dezimierten diejenigen, die dort gefangen gehalten wurden; und mehr als eine Million ‚befreite‘ Sklaven starben wohl insgesamt in diesen Camps.

„Krankheiten brachen unter ihnen aus, Hauptsächlich die Pocken“, sagte Estes über die Gefangenen des Konzentrationslagers in Punchbowl. „Und Tausende und Abertausende sind gestorben. Sie haben gefleht, dass man sie rauslässt. ‚Lasst mich frei und ich gehe nach Hause auf die Plantage! Überallhin, nur nicht hier.‘ Aber sie haben sie nicht rausgelassen.“

Der Kampf gegen die Sklaven in Punchbowl endete nicht mit ihrem Tod. Man weigerte sich, den Männern die Erlaubnis zur Bestattung ihrer Toten zu geben, gab ihnen Schaufeln und sagte, sie sollen sie „da begraben, wo sie umfallen“, sagt Westbrook.

Schätzungen zufolge wurden in Natchez alleine innerhalb eines Jahres mehr als 20.000 befreite Sklaven im Konzentrationslager von Punchbowl getötet. Das ist ein sehr dunkler Moment in der amerikanischen Geschichte, den viele lieber schnell vergessen würden. Vieles wird heruntergespielt: Die Scham und die Unmenschlichkeit, aufgrund der die Sklaven unter Bedingungen sterben mussten, die ihnen ihre ‚Befreiung‘ eingebracht hatte, weil die Armeeoffiziere verärgert waren, wird oft vergessen oder bestritten. Das trägt zu einem Phänomen bei, das die Anwohner als kollektiven Gedächtnisverlust bezeichnen.

Die Einwohner von Natchez haben darüber Rechenschaft abgelegen. So steht in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 1863: „… die starke Union-Stimmung, die vorherrscht. Mindestens die Hälfte der Einwohner hält der alten Regierung gegenüber die Treue. Die reichsten Plantagenbesitzer und die größten Sklavenhalter sind die starrköpfigsten Union-Männer. Sie haben sich der Sezession von Beginn an entgegengesetzt; und viele von ihnen, obwohl sie bis zu einer halben Million Dollar durch die Rebellen verloren haben; und wenn man den Verlust an Sklaven mit einberechnet, dann würde es diese Summe noch verdreifachen…“ Der alte Bericht bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung „sechstausend geflohene Neger im Schmuggelware-Camp in Natchez eingesammelt werden.“

Es ist unheimlich, dass die Anwohner heute über den ausladenden Hain mit wilden Pfirsichen sprechen, der jetzt in der Schlucht wächst und viele Früchte trägt. Allerdings traut sich niemand, die heruntergefallenen Früchte aufzuheben und zu essen – weil sie die dunkle Geschichte kennen, die im Boden unter der Erde in der Schlucht liegt und die Massengräber, die Dünger für die Früchte liefern.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Mutter von drei Kindern entkommt knapp Menschenhändlern bei IKEA, nachdem sie vier Warnsignale erkannte

in Menschenrechte
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Brianna Acuesta bei trueactivist.com

Diese Mutter ist sich sicher, dass ihre Kinder beinahe Opfer von Menschenhändlern geworden wären.

Im Internet kursieren allemöglichen Horrorgeschichten, die detailliert sowohl über erfolgreiche als auch gescheiterte Versuche von Menschenhändlern berichten, Menschen aller Altersgruppen zu entführen. Bei all diesen Geschichten, ist unsere Reaktion darauf ähnlich: Wir denken, dass es wirklich schrecklich ist, was diesen Menschen passiert ist, aber dass es uns niemals passieren würde. Selbst indem wir Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass es uns passiert, denken wir oft immer noch, dass so ein Szenario selten ist und uns nie begegnen wird.

Das ist auch genau das, was Diandra Toyos, eine Mutter von drei kleinen Kindern aus Südkalifornien bis zu dem Moment dachte, als sie bemerkte, dass sie zur Zielscheibe wurde. Oder genauer gesagt, ihre Kinder.

Toyos ging mit ihren drei Kindern, die zwischen sieben Wochen und vier Jahren alt sind, und ihrer eigenen Mutter bei IKEA einkaufen, als sie das Gefühl bekam, dass etwas nicht stimmte. Was als ein harmloser Einkaufsbummel begonnen hatte, verwandelte sich für sie zu einer nervenaufreibenden Erfahrung, als sich herausstellte, dass es sich um Menschenhändler handelte, denen sie aus dem Weg gegangen war.

In Ergänzung zu ihrem Facebook-Beitrag über ihre Erfahrung bei IKEA, war auch ein Foto dabei, das kurz zuvor gemacht wurde, bevor sie bemerkte, dass ein Mann sie und ihre Kinder beobachtete. Lesen Sie nachfolgend ihre Geschichte, um herauszufinden, was dann sich dann abspielte:

Ich las kürzlich einen Beitrag, der von einer Mutter geschrieben worden war, die ich nicht kannte, und sich wie ein Lauffeuer verbreitete. Sie beschrieb ein Ereignis, das ihr passierte, während sie bei Target war. Menschenhändler hatten es auf Sie und ihre Kinder abgesehen. Sie sprach darüber, wie sie nach der Begebenheit den Vorfall meldete und ihr gesagt wurde, dass dies eine sehr übliche Vorgehensweise von ihnen sei.

Ich habe solche Sachen gelesen, und ich dachte immer “Ohje, das ist so beängstigend…ich muss vorsichtig sein”. Aber ich dachte auch immer “das kann mir niemals passieren”. Aber Leute, das ist es.

Vor ein paar Tagen nahmen meine Mutter und ich die Kinder (ich habe drei Kinder, eine Tochter, die vier ist, und zwei Söhne, die eineinhalb Jahre und sieben Wochen alt sind) mit zu IKEA. Es macht uns Spaß und es ist immer schön, mit den Kindern aus dem Haus zu gehen! Wir gingen speziell dorthin, um uns Sofas anzusehen. Wir waren in der Sofa-Abteilung und es machte den Kindern Spaß, auf jedes Sofa zu klettern und es auszuprobieren. Meine Tochter versuchte uns davon zu überzeugen, welches wir nehmen sollten. Mein ältester Sohn war glücklich, von Sofa zu Sofa zu gehen und sich auf jedes plumpsen zu lassen. Mein anderer Junge, der noch ein Baby ist, war in das Tragetuch eingewickelt und schlief tief und fest. Nach ein paar Minuten bemerkte ich einen gut gekleideten Mann mittleren Alters, der in dem Bereich herumging, während er sich mir und den Kindern näherte. In einem Moment kam er auf mich und die Jungen zu und ich setzt mich instinktiv zwischen ihn und meinen lebhaften Sohn.

Quelle: Diandra Toyos

Ich hatte ein schlechtes Gefühl.

Er ging weiter herum, während er die Kinder anstarrte. Er nahm gelegentlich etwas in die Hand, während er so tat, als ob er es sich ansehen würde, schaute jedoch stattdessen genau zu uns herüber. Meine Mutter bemerkte es ebenfalls und ich erwähnte, dass wir ihn im Auge behalten müssen.

Wir gingen weiter…und er auch. Dicht hinter uns.

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Mein Sohn schlenderte in einen der kleinen Ausstellungsräume gegenüber den Sofas und ich folgte ihm direkt hinterher, während mein Baby an mir festgebunden war. Meine Mutter sagte, sie beobachtete, wie der ältere Mann damit aufhörte, was er gerade tat, und uns schnell und dicht hinter uns in den Bereich folgte. Zur gleichen Zeit bemerkte sie einen anderen Mann, der lockerer gekleidet und in seinen Zwanzigern war. Er blickte nicht zu uns herüber, umkreiste uns aber genauso wie der erste Mann.

Meine Mutter und ich beschlossen, uns hinzusetzen und zu warten, bis sie weitergehen. Unser Bauchgefühl sagte uns, dass etwas im Busch war, aber wir hofften, dass wir uns irrten und sie weitergehen würden. Und so saßen wir in einem der kleinen Ausstellungsräume. Für fast 30 Minuten. Und sie saßen dort auch. Sie setzten sich auf eines der Sofas im Ausstellungbereich, der sich gegenüber von uns befand. Ab diesem Moment wussten wir, dass unser Bauchgefühl richtig war und dass etwas nicht stimmte. Sie blieben die ganze Zeit sitzen, solange wir saßen und standen sofort auf, als wir aufstanden.

Wir gingen weiter und meine Mutter drehte sich um und bemerkte, dass die zwei Männer weggegangen waren und nur ein Sofa voneinander entfernt saßen, immer noch gegenüber unserer Richtung. Der ältere Mann schaute uns immer noch an. Sie nahm Augenkontakt auf…wodurch sie ihnen eindeutig zu verstehen gab, dass wir sie sahen. Und wir gingen weiter.

Wir schafften es, sie für einen Moment loszuwerden. (Wir redeten mit einem Angestellten, kehrten zurück, gingen auf die Toilette und in einen anderen Abschnitt). Aber wir behielten die Kinder die ganze Zeit immer bei uns. Ich hielt das Baby im Tragetuch, so dass ich die Hände frei hatte und meine Augen auch. Ich musste nicht eine Auge auf den Herumtreiber UND die beiden Kinder werfen…ich musste nur auf meine älteren Kinder aufpassen. Als wir das IKEA-Labyrinth durchquert hatten, berichteten wir dem Sicherheitspersonal was passiert war.

Nachdem ich alles geschildert habe, was wir erlebt hatten, möchte ich auf einige Dinge hinweisen:

1. Diese Männer waren nicht einkaufen. Während sie im Geschäft herumgingen, schauten sie sich keine Sachen an…nicht wirklich. Der ältere Mann nahm zwar gelegentlich etwas in die Hand und tat so, als ob er es sich anschaute, aber blickte direkt darüber hinweg auf meine Kinder. Dann ließ er es liegen und ging weiter, sobald wir gingen.

2. Sie warteten nicht auf jemanden. Oft sieht man Männer an Orten wie IKEA, die auf ihre Ehefrauen warten, aber diese Typen schienen allein da zu sein. Sie sprachen nicht einmal miteinander. Sie lächelten nicht gelegentlich andere Leute an. (Tatsächlich hatte ich am Anfang den älteren Typen angesehen, als er uns näher kam und lächelte dabei…was ich ständig tue, wenn ich ausgehe…ich nehme immer Blickkontakt mit den Leuten auf. Er sah sofort weg. Das kam mir seltsam vor.) 

3. Sie waren gut angezogen, aber sehr verschieden. Ich hätte nie diese zwei miteinander in Verbindung gebracht. Und sie schienen nicht zusammenzugehören.

4. In dem Bereich, in dem sie herumlungerten, gab es direkt in der Nähe einen Ausgang. IKEA ist ein großes, verwirrendes, labyrinthisches Geschäft. Aber sie hätten sofort diesen Ausgang mit meinem Kind herausrennen und es jemandem übergeben können, der draußen wartet und weg gewesen wäre, bevor ich sie hätte finden können.

Es war etwas faul. Wir hatten es instinktiv gespürt. Ich bin fast sicher, dass wir zur Zielscheibe von Menschenhändlern geworden waren. Es passiert überall. Einschließlich der Vereinigten Staaten. Es passiert auf unseren Hinterhöfen. Ich lese immer mehr über solche Erfahrungen und es ist erschreckend. Wenn es nicht das war, dann ging offensichtlich etwas anderes Zwielichtiges vor. So oder so, als Eltern MÜSSEN wir auf der Hut sein.

Bitte, BITTE, seid wachsam, wenn ihr mit euren Kindern draußen seid. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um zu simsen, auf Facebook zu gehen oder am Telefon zu plaudern. Wenn ihr mit euren Kindern an einem öffentlichen Platz sei, passt bitte auf und seid voll dabei, damit ihr nicht zum Opfer werdet.

Wenn ich an diesem Tag nicht aufgepasst hätte…oder wenn ich meine Kinder herumlaufen und spielen gelassen hätte, während ich mit meinem Telefon beschäftigt war…hätte ich eines von ihnen verlieren können. Schon der bloße Gedanke daran, macht mich total krank. (Besonders weil ich dran schuld gewesen wäre!)

Rückblickend betrachtet, hätte ich ein Foto von den Typen machen sollen. Wahrscheinlich direkt vor ihren Augen, damit sie mitkriegen, wie ich es tue. Vertraut eurem Bauchgefühl. Es ist nicht ohne Grund da.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/mom-3-narrowly-escapes-human-traffickers-recognizing-4-warning-signs/

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China entnimmt tausenden politischen Gefangenen Organe, während sie noch leben

in Menschenrechte
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Öffentliche Empörung hagelt auf die chinesische Regierung nieder, da neue Vorwürfe laut werden, dass die Behörden routinemäßig die Organe von politischen Gefangenen illegal und gewaltsam entfernen ließen.

Laut einem Bericht von Newsweek sind sich renommierte Ermittler aus der ganzen Welt einig: tausenden Menschen wurden Organe ohne Betäubungsmittel unter Anwendung von Gewalt entfernt, während sie in chinesischen Gefängnissen festgehalten wurden. Viele der Opfer gehörten zu einer unterdrückten religiösen Gruppe namens Falun Gong; dabei handelt es sich um eine verbotene, aber friedliche chinesische Religion, wo es hauptsächlich um meditativ-sportliche Bewegungen geht, die wie eine Mischung aus Kung-Fu und Yoga aussehen. Falun Gong wurde im Jahr 1992 gegründet. Die Mitglieder werden nach wie vor im Land diskriminiert. Hintergrund dazu ist, dass die Falung Gong- Anhängerschaft und Bewegung zu groß wurde und die etablierten politischen Parteien sich durch diese neue und vor allem sehr friedliche Bewegung politisch bedroht fühlten, und ihren Machteinfluss in Gefahr sahen.

Eine Falung Gong Übung
Eine Falung Gong Übung

Religiöse Verfolgung stellt für viele Menschen in China eine ernsthafte Bedrohung dar – und das trotz der Tatsache, dass die kommunistische Regierung keine offizielle Staatsreligion unterstützt.

Im Laufe der Jahre hat genau diese Regierung Mitglieder unterschiedlicher regimekritischer oder anders denkender Gruppen eingesperrt. Dazu gehören auch Tibetaner und Christen. Eingesperrte Mitglieder dieser Gruppen haben schwere Missbrauchsvorwürfe erhoben, darunter auch die illegale Entnahme von Organen (“Organernte”). Die protokollierten Misshandlungen und unter Zwang durchgeführten Prozeduren reichen zurück bis in die 1990er Jahre. Unter anderem geht es um die Entnahme der Leber, der Kornea und der Nieren.

Die Forscherin Katrina Bramstedt sagte gegenüber der Newsweek dazu:

“Es ist bekannt, dass chinesische Chirurgen die Behandlung zur Entfernung [an politischen Gefangenen] durchführen und manchmal war der ‘Spender’ während dieser Prozedur noch am Leben – die Entnahme der Organe ist es dann, die sie tatsächlich umbringt.”

Die chinesische Regierung streitet diese Vorwürfe ab. Die Regierungsvertreter bestehen auf ihrer Aussage, dass sie niemals Organe von Gefangenen gegen deren Willen entnommen haben – und dass all die “Spenden” auf freiwilliger Basis erfolgt sind.

In einer vor kurzem ausgestrahlten Dokumentation von SBS Dateline über diese Praktik sagte ein Medizinstudent, dass er sich daran erinnerte, wie Blut aus einem lebendigen Patienten floss, als sie seinen Körper aufschnitten. Er sagte, dass er die Leber und die zwei Nieren des Gefangenen entnommen hatte. Er fügte hinzu, dass die Operationen an Insassen ungewöhnlich schnell und schlampig durchgeführt worden seien.

Die Dokumentation enthüllte, wie Patienten heimlich in Verbrennungsanlagen in den Heizungskellern der Krankenhäuser gesteckt werden, während sie noch am Leben sind – und nachdem die Organe aus ihren Körpern entfernt wurden.

Unter dem Titel Human Harvest: China’s Organ Trafficking (etwa: Menschenernte: Chinas Organhandel) stellt sich in dem Exposé heraus, dass die chinesische Regierung während des acht Jahre umfassenden Untersuchungszeitraums 11.000 Organe von politischen Gefangenen ohne Betäubung pro Jahr entnommen hatte.

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Einer der im Film interviewten Chirurgen sagte, dass er die Korneas von 2.000 Menschen entfernt hatte, während diese noch am Leben waren.

In einer im Jahr 2008 veröffentlichten Untersuchung der Vereinten Nationen heißt es:

“Berichten zufolge haben Angestellte in mehreren Transplantations-Zentren [in China] angedeutet, dass sie Organe von lebenden Falun Gong-Anhängern als Transplantate verwendet haben.”

China gehört zu den Nationen, die weltweit am meisten Organe entnehmen, aber es gibt dort erwiesenermaßen kein Organspende-Programm. Das heißt, dass es keine offiziellen Aufzeichnungen davon gibt, wo diese Organe herkommen.

Im nachfolgend verlinkten Video deuten die Forscher an, dass es einen massiven finanziellen Anreiz für die chinesische Regierung darstellt, dass sie ihre Gefangenen exekutieren, so dass ihre Organe als teure Transplantate weiterverwendet werden können.

Wie Newsweek feststellt, lag der Verkaufspreis für Organe im Jahr 2006 in astronomischer Höhe: Eine Leber konnte 98.000 bis 130.000 US-Dollar einbringen und der Preis einer Lunge belief sich auf 150.000 bis 170.000 US-Dollar.

Sie wurden für ihre Organe getötet: Chinas geheimes staatliches Transplantations-Geschäft

(Für dieses Video sind deutsche Untertitel verfügbar)

Von John Vibes für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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