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Hochrangiger CIA-Mann aus der Bush-Ära bestätigt: Der Irakkrieg wurde auf Basis von Lügen geführt

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Der ehemalige US-Präsident George W. Bush, Vizepräsident Dick Cheney und ihre Oberleutnants haben das amerikanische Volk bezüglich der Bedrohung durch die tatsächlich nichtexistenten Massenvernichtungswaffen (WMD, Weapons of Mass Destruction) belogen; eine Bedrohung, die angeblich vom irakischen Präsidenten Saddam Hussein ausgegangen sein soll und die neben seinen Verbindungen zu Al Qaida den Irakkrieg gerechtfertigt hat. Michael Morell, der ehemalige stellvertretende Direktor des CIA, hat in einem Interview mit Chris Matthews bei Hardball auf MSNBC eingeräumt, dass die Regierung unter Bush öffentlich Erkenntnisse falsch dargestellt hat, die in Verbindung standen mit dem angeblichen irakischen WMD-Programm und Saddams mutmaßlichen Verbindungen zu Al Qaida. Morell war an der Vorbereitung der täglichen Informations-Briefings für Bush beteiligt gewesen, die der US-amerikanischen Invasion im Irak vorangingen.

Morell sagte, dass Cheney Falschinformationen herausgegeben habe, die sowohl die Verbindung zwischen Saddam Husseins Regierung und Al Qaida als auch die irakischen Bestrebungen der Beschaffung von Atomwaffen betrafen. Tatsächlich war Bashar Assad aus Syrien, direkt neben dem Irak geglegen, im Besitz von chemischen Waffen; dort jedoch fand keine Invastion statt. War also der Krieg im Irak kein Fehler, sondern ein Verbrechen? In der Tat war Bush versessen darauf, sich an Saddam Hussein zu rächen, wie aus seiner Erklärung einen Monat vor dem Bericht ersichtlich wird: “Schließlich ist er der Typ, der versucht hat, meinen Vater umzubringen.”

Matthews spielte einen Clip ab, auf dem Cheney zu sehen ist, wie er im März des Jahres 2003 bei Meet the Press (“Treffen Sie die Presse”) auf NBC spricht: “Wir wissen, [Saddam Hussein] hat sich komplett dem Versuch verschrieben, Atomwaffen zu erwerben. Und wir glauben, dass er in der Tat Atomwaffen wiederhergestellt hat.” Das ist die Konversation, die Matthews mit Morell daraufhin geführt hat:

MATTHEWS: Sie sind der Informant des Präsidenten für Geheimdienstinformationen. Sie sind die wichtigste Person, die zu ihm geht und ihm erzählt, was los ist. Sie bekommen mit, wie Cheney diesen Vorwurf erhebt, dass er eine Atombombe hat und dann beschuldigen sie ihn danach noch weiter, dass er weiß, wie er sie verwenden kann … Und niemand hebt die Hand uns sagt: “Nein, das ist nicht das, was wir ihm gesagt haben.”

MORELL: Chris, Chris Chris, hier geht es darum, was meine Aufgabe war, richtig? Meine Aufgabe —

MATTHEWS: Die Wahrheit zu sagen.

MORELL: Meine Aufgabe — nein, als der Informant? Als der Informant?

MATTHEWS: OK, sprechen Sie weiter.

MORELL: Als Informant ist es meine Aufgabe, die besten Informationen des CIA und die besten Analysen an den Präsidenten der Vereinigten Staaten weiterzugeben und sicherzustellen, dass er sie versteht. Mein Job ist es nicht, mir anzusehen, was sie im TV sagen und —

MATTHEWS: Willst du damit sagen, dass du denkst, das TV ist ein Witz?

MORELL: Was?

MATTHEWS: Denkst du, es ist ein Scherz, dass Cheney das gesagt hat?

MORELL: Das ist nicht mein Job. Das ist nicht mein Job.

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MATTHEWS: Hast du gewusst, dass er das getan hat?

MORELL: Nein, darauf habe ich nicht aufgepasst, ich habe jeden Morgen das gelesen, was auf meinem Tisch lag.

MATTHEWS: Du briefst also den Präsidenten zu den Gründen für einen Krieg, sie verkaufen uns den Krieg als notwendig, verwenden dein Zeug, sagen du hast das so dargestellt, obwohl du es nicht gemacht hast. Also verwenden sie deine Glaubwürdigkeit, um den Krieg auf unehrliche Weise zu begründen, wie du gerade zugegeben hast.

MORELL: Schau, ich erzähle dir doch nur —

MATTHEWS: Du hast es doch gerade zugegeben.

MORELL: Ich erzähle dir doch nur, was wir gesagt haben —

MATTHEWS: Sie haben das, was du ihnen gesagt hast, falsch wiedergegeben.

MORELL: Einige Aspekte davon. Einige Aspekte davon.

Matthews befragte Morell später dann zu den Folgerungen der Bush-Administration, dass der Irak eine Verbindung zu Al Qaida hatte:

MORELL:Was sie über die Verbindung zwischen dem Irak und Al Qaida öffentlich gesagt haben, war nicht das, was der Geheimdienst —

MATTHEWS: Warum haben sie das getan?

MORELL: Das weiß ich nicht, das musst du sie selbst fragen.

MATTHEWS: Aber was denkst du ist der Grund dafür, muss ich dir den Grund etwa sagen? Um uns in den verdammten Krieg zu führen!

MORELL: Ich glaube, sie wollten einen besseren Grund für den Krieg haben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Hillary´s E-Mails legen nahe, dass Bush und Blair über den Irak gelogen haben – ein „Blutsversprechen“ geschlossen haben, um den Menschen den Irakkrieg aufzuzwingen

in Politik
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Es scheint so, als sei George W. Bush in Bezug auf den Irakkrieg nicht ganz aufrichtig gewesen.

Aber wen interessiert das schon; erbauen wir ihm zu Ehren doch lieber noch ein weiteres Museum; das als Ehrung für den Mord an Millionen Irakern wird ein wenig einsam..

Deklassifizierte Emails haben nun offengelegt, wie oft die Bush Administration und seine Vertreter in der Vorkriegsperiode gelogen haben. US Gerichte haben nun die Veröffentlichung beschlossen.

Den Email Verkehr „erbte“ niemand geringeres als Hilary Clinton (auf ihrem privaten Email-Server) während ihrer Amtszeit als Staatssekretärin unter Obama. Gut gemacht, Hilary! Abgesehen davon, dass es ein unglückliches Versehen war, dass überhaupt jemand Kenntnis davon nahm, scheint die Paranoia des Hortens von Daten zumindest einmal ihr Gutes gehabt zu haben.

Unter den Autoren der Mails befindet sich auf Colin Powell, ehemaliger Staatssekretär – die Nachricht, verfasst am 28 März 2002, eine Woche vor dem berühmt-berüchtigten Treffen Blairs mit Bush auf dessen Ranch in Crawford, Texas (5. bis 7. April 2002). Das Treffen der beiden Gefährten wurde als Crawford Gipfel bekannt. Auch wenn Verschwörungstheoretiker schon lange behaupteten, dass dort die Invasion des Iraks besprochen wurde – die E-Mail beweist dies nun zweifelsohne.

Powell: Blair steht in Bezug auf den eingeschlagenen Weg der Terrorismusbekämpfung und des Iraks auch weiterhin zu dir und den Vereinigten Staaten. Er wird dir strategische, taktische und auch Leitfäden zum öffentlichen Sektor darlegen, die aus seiner Sicht den globalen Rückhalt für unser Vorhaben bestärken werden… Vor allem von zwei Punkten ist er überzeugt… der Sieg über Saddam wird zu mehr regionalen Erfolgen führen.

In einer Stellungnahme während des Crawford „Gipfels“ ließ Blair verlauten, dass „[wir] in dieser Angelegenheit […] alle Punkte in Betracht ziehen [müssen]. Militärische Interaktionen schließen wir bisher aus.“ – außerdem strebe man eine diplomatische Lösung an. Bullsh**. „Diese Stellungnahme war keine geheime, sondern eine öffentlich erklärte. Hier geht es nicht um eine Lüge, eine Verschwörungstheorie, oder eine mutwillige Täuschung. Es handelt sich um eine Entscheidung. Was ich damit meinte, war „Wir werden euch in der Konfrontation und dem Umgang mit dieser Bedrohung unterstützen.““ Notiz an mich selbst: Immer wenn Politiker etwas als „Verschwörung“ bezeichnen, ist das ein Indiz dafür, dass sie alles daran setzen, die Wahrheit ans Licht zu bringen..

In seinen Memoiren betonte Blair ein weiteres Mal, dass es sich um „einen Mythos“ handelt, dass er ein „Blutsversprechen“ eingegangen sei, in den Krieg einzutreten. Er hält daran fest: „Ich habe nie so ein Versprechen gegeben.“

In Bezug auf den Irakkrieg hat er bei jedem Schritt, jedem Atemzug, jedem niedergeschriebenen Wort, gelogen… die beiden (Bush und Blair) planten einen Konflikt und die Eroberung des Iraks, um diesen als Stützpunkt nutzen zu können – oder einen „regionalen Erfolg“, wie Powell es nennt.

Die Bevölkerung wurde tatsächlich im Glauben gelassen, Blair folge nur Bush´s Weisungen – ganz im Stile eines Schoßhündchens – und habe dabei keine Ahnung gehabt, in welche Situation er das Vereinigte Königreich hineinführte. Wohingegen die Mails nun ganz klar zeigen, dass er auf voller Linie mit Bush war und ihm sogar bei dem Entwerfen des Master Plans geholfen hat… Wenn überhaupt war Bush derjenige, der ahnungslos darauf hoffte, dass Blair eine Lüge zum Besten geben würde, die groß genug wäre, um die Bevölkerung hinters Licht zu führen.

Ein Memo der US Botschaft in London zeigt, dass Blair, bzw. einige seiner Bediensteten, Bush ausspionierten, um Informationen sicherzustellen, die Bush verwenden könnte, um die britische Bevölkerung dazu zu bringen, diesen Krieg zu befürworten. Politiker, die uns dahingehend manipulieren, dass wir unschuldige Menschen ermorden? Sag mir bitte, dass das nicht wahr ist!

Premierminister Tony Blair bekräftigte öffentlich seine Überzeugung für eine aktivere Irak-Politik. Führt man sich allerdings Umfragen der Wählerschaft vor Augen, so fällt auf, dass eine hohe Anzahl an Parteikollegen gegen militärische Aktionen jedweder Art im Irak sind. Ein Großteil bestätigte aber, dass sie gewillt sind, ihre Meinung zu ändern, falls es Beweise dafür gäbe, dass der Irak in die Geschehnisse des 11.09.2001 oder anderen terroristischen Handlungen involviert gewesen sei. Einige würden sogar von einer passiven Politik absehen, falls es tatsächliche (und öffentliche) Erkenntnisse über den Massenvernichtungswaffen-Status des Iraks bzw. eine Zuspitzung dieses gebe.

Wie zu erwarten war, schlüpften auch die Medien kurz nach dem Gipfel in ihre Rollen. So spielten sie die Bedrohung durch Terrorismus hoch, indem sie andeuteten, Saddam Hussein unterstütze Al-Qaida und besitze Massenvernichtungswaffen… So wurde die öffentliche Meinung völlig umgekehrt – und das nur durch fortwährende Lügen.

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Die Veröffentlichungen waren für diejenigen von uns, die bereits zwei und zwei zusammengezählt hatten, wenig überraschend – allerdings mag dies vielleicht für den Rest von uns der entscheidende Denkanstoß sein, die Mainstream Medien und Aussagen unserer Politiker zu hinterfragen, wenn es darum geht, unsere Kinder in einen sinnlosen Krieg marschieren zu lassen.

Unten ist der deklassifizierte Email-Verkehr beigefügt:

***MAIL ONLINE - IF RUN FULL DOCUMENTPLEASE SUN SIDE BY SIDE AND MAKE FONTS LOOK SAME SIZE *** For Tony Blair story for Mail on Sunday Politics page Email from Colin Powell Image vis Glen Owen MOS political reporter

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***MAIL ONLINE - IF RUN FULL DOCUMENTPLEASE SUN SIDE BY SIDE AND MAKE FONTS LOOK SAME SIZE *** For Tony Blair story for Mail on Sunday Politics page Memo 2 From the embassy Image vis Glen Owen MOS political reporter

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***MAIL ONLINE - IF RUN FULL DOCUMENTPLEASE SUN SIDE BY SIDE AND MAKE FONTS LOOK SAME SIZE *** For Tony Blair story for Mail on Sunday Politics page Memo 2 From the embassy Image vis Glen Owen MOS political reporter


Verfasst von CoNN

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) Al Arabiya News

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