Ein Google-Dokument belegt, dass Muslime Terrorismus verurteilen

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Muslime sind betroffen und nehmen Anstoß an denjenigen, die den Namen ihrer friedlichen Religion missbrauchen und beflecken.

Eine in Amerika geborene muslimische Studentin hat ein Dokument von mehr als siebenhundert Seiten erstellt, in der sie die zahlreichen Fälle und Gelegenheiten hervorhebt und dokumentiert, in denen Muslime diejenigen schärfstens verurteilen, die im Namen des Islam mit Gewalt agieren.

Die 19-jährige Heraa Hashmi, die an der University von Colorado studiert, wurde inspiriert, dieses Dokument zu erstellen, nachdem ein Student aus ihrer Klasse sie fragte, warum Muslime sich in der derzeitigen Situation so schweigsam verhalten, und warum sie nicht die Angriffe verurteilen, welche die Medien mit dem Islam in Verbindung bringen. Völlig verwirrt durch die Frage ihres Kommilitonen, entschloss sie sich, Informationen über Muslime zu sammeln, welche die Aktionen derer kritisiert haben, die im Namen des Islam Terrorhandlungen begehen.

Die junge muslimische Studentin erstellte ein Online-Tabellenblatt und sammelte Kommentare und Kritik mit deren Namen, den abgegebenen Kommentaren, und Informationen darüber, welche Organisation sie verurteilten. Dieses umfängliche Tabellenblatt, das von Großveranstaltungen wie dem jüngsten Westminster-Angriff in London bis hin zu häuslicher Gewalt reicht, führt mehr als 5.500 Ansichten auf.

Sie hat außerdem von einer Reihe Freiwilliger Angebote erhalten, die bereit sind, die Tabelle mit weiteren Quellen zu aktualisieren. Das Projekt ist schnell gewachsen, mit über 18.000 Retweets auf Twitter und einer Website namens ‘Muslims Condemn’ (‘Muslime Verurteilen’), die mittlerweile online ist. Die Website ermöglicht es Ihnen, ein Ereignis zu suchen und einreichen, das von einem Muslim verurteilt wurde. Seit die Studentin ihren Tweet schrieb, hat sie mehr als dreißigtausend “Like”-Herzen erhalten.

Nach dem Interview mit dem Guardian sagte sie, sie wolle den Menschen zeigen, dass Muslime sich kümmern und Anstoß daran nehmen, wer den Namen des Islam negativ belegt.

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Sie fuhr fort und sagte, bei dem Muslim Condemn Projekt gehe es nicht darum, dass Muslime, sich für jedes Mal entschuldigen, wenn irgendein Verrückter, der als ‘Muslim’ bezeichnet wird, in die Welt geht und anderen Menschen schadet.

Von 1,6 Milliarden Menschen wird erwartet, sich zu entschuldigen und den Terrorismus zu verurteilen, der von ein paar Dutzend Verrückter begangen wird. Das macht keinen Sinn,” sagt sie. “Ich betrachte den Ku Kkux Klan oder die Westboro Baptisten Kirche oder die Lord Resistance Army nicht als genaue Repräsentanten des Christentums. Ich weiß, dass sie am äußersten Rand stehen. Dementsprechend wird es sehr frustrierend, mich zu verteidigen und im Namen einiger verrückter Leute entschuldigen zu müssen.

Sie sagt, dass, sobald ein ‘Muslim‘ ein kleines Verbrechen begeht oder einen Großangriff startet, dann wird sogleich die ganze Gemeinde mit einer Gegenreaktion von Hassreden und Hassverbrechen konfrontiert. Doch sie weist darauf hin, dass andererseits, wenn Angehörige anderer Minderheiten oder gar der Mehrheiten ein Verbrechen begehen, kaum jemand etwas von ihnen erwartet. Denn sie werden als ‘Individuen‘ angesehen, welche die Tat ‘für sich selbst’ begangen haben, und nicht als Vertreter ihrer Staatsangehörigkeit oder der Religion, der sie folgen.

Bildquelle: Google Bild – Mitglieder der Westboro Baptisten Kirche protestieren gegen Juden außerhalb des Holocaust Memorial Museums der Vereinigten Staaten in Washington D.C.

Dennoch ist es für die Muslime umgekehrt.

Heraa hat diese sorgfältig überwachte Webseite und Tabelle erstellt, so dass Muslime aus der ganzen Welt die Datenbank aktualisieren und auf die Anschuldigungen antworten können.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/a-google-document-proving-muslims-condemn-terrorism/nonHQ.com

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