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Mehr als 40 Vulkaneruptionen finden gerade statt – und die Erde verändert sich

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Jetzt gerade finden mehr als 40 Vulkaneruptionen statt, während die Erde sich massiv verändert.

Unser Planet hat damit begonnen hat, zu erzittern und zu beben. Innerhalb der letzten Tage konnten wir massive vulkanische Eruptionen in Costa Rica und in Indonesien beobachten. Laut der Website Volcano Discovery brechen jetzt gerade rund 40 Vulkane weltweit aus, während ihr diesen Artikel lest. Zur selben Zeit erschüttern Erdbeben mit alarmierender Regelmäßigkeit die Erde. Erst letzte Woche wurde Ecuador von einem Erdbeben der Stärke 6,7 und nur kurz danach von einem Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert. Insgesamt wurden weltweit innerhalb des letzten Monats mehr als 3.000 Erdbeben der Stärke 1,5 oder höher verzeichnet. Also ja, ich schreibe die ganze Zeit über die sich immer schneller beschleunigende Zerstörung unsers Finanzsystems, aber bei dem bevorstehenden “Kollaps” geht es um weitaus mehr als nur um Geld. Ich bin davon überzeugt, dass wir von einem “perfekten Sturm” erfasst werden, in dem das Zusammentreffen von mehreren Faktoren die Gesellschaft komplett lahmlegen wird und derartige Änderungen bewirken wird, die wir uns nicht einmal vorzustellen wagen.

Sehen wir uns also einmal die Vulkanausbrüche an, die wir in der letzten Zeit beobachten konnten. Die Eruption drüben in Costa Rica traf die Behörden völlig überraschend. Eine dicke Schicht aus Staub und Asche liegt über den Fahrzeugen und den Gebäuden, die sich 30 Meilen entfernt in der Hauptstadt San José befinden

Ein Vulkan ist im Zentrum von Costa Rica ausgebrochen, der Rauch und Asche bis zu 3.000 Meter (9.840 Fuß) hoch in die Luft aufgewirbelt hat.

Hunderte Menschen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil sie über Atemnot und Probleme mit ihrer Haut geklagt haben.

Einige Schulen mussten geschlossen werden und einige Flüge in das Land wurden annulliert oder umgeleitet.

Bewohner der Hauptstadt San José, die sich etwa 45 Kilometer (30 Meilen) westlich des Vulkans Turrialba befindet, sagten, dass Schichten von Asche Gebäude und Autos überlagert hatten. Außerdem berichteten sie von einem scharfen Schwefelgeruch.

Im Vorfeld dieses Ausbruchs gab es “scharenweise kleine Erdbeben” in der näheren Umgebung des Vulkans. Die Wissenschaftler hatten der Öffentlichkeit allerdings glaubhaft versichert, diese Häufung kleinerer Erdbeben sei “kein Hinweis auf eine bevorstehende Eruption“.

Behaltet das im Hinterkopf, denn im Laufe dieses Artikels werde ich euch etwas aufzeigen.

Aber lasst uns zuerst über den anderen massiven Vulkanausbruch sprechen, der gerade passiert. Drüben in Indonesien ist der Gunung Sinabung-Vulkan heftig ausgebrochen – und das sorgt für jede Menge Chaos

Die Zahl der Todesopfer aufgrund eines Vulkanausbruchs in Westindonesien ist mittlerweile auf sechs angestiegen. Das berichtete ein Sprecher am vergangenen Sonntag; es wird zudem befürchtet, dass weitere Opfer von der heißen Asche eingeschlossen sein könnten.

Drei Menschen schweben auch in Lebensgefahr, nachdem der Gunung Sinabung, ein äußerst aktiver Vulkan auf der Insel Sumatra, am vergangenen Samstagnachmittag wieder mehrfach ausgebrochen ist, berichtete Sutopo Purwo Nugroho, ein Sprecher der Katastrophen-Agentur.

“Neun Menschen wurden von den heißen Wolken getroffen. Sechs sind dabei ums Leben gekommen und drei weitere schweben aufgrund der Verbrennungen noch in Lebensgefahr”, sagte er und fügte hinzu, dass die Verletzen in ein Krankenhaus gebracht worden waren.

Einem Bericht zufolge strömen “Schwälle von Lava” aus dem Vulkan; dabei ist das nur ein Beispiel dafür, wie Vulkane, die einst für “inaktiv” erklärt wurden, auf der ganzen Welt zum Leben erwachen. Tatsächlich war der Gunung Sinabung zuvor ungefähr 400 Jahre lang nicht ausgebrochen.

Inzwischen wird bei Islands äußerst gefährlichem Vulkan Baroabunga eine “noch nie dagewesene” Aktivität gemessen. Dieser Vulkan ist zwar noch nicht richtig ausgebrochen, aber wir sollten ihn auf jeden Fall im Blick behalten, weil ein massiver Ausbruch schwerwiegende Folgen für Europa hätte.

Um diesen Artikel abzurunden, möchte ich euch ein Update zu einem Stück geben, das ich letzte Woche zum Ende des Amerikanischen Traumes geschrieben habe. Ganz kurz vor dem Ausbruch des Turrialba-Vulkans in Costa Rica ereignete sich in der Umgebung des Vulkans eine Vielzahl an Erdbeben. Tja, genau dasselbe passiert im Moment in der Nähe von drei großen Vulkanen in den Vereinigten Staaten.

Ich möchte euch hier noch drei Bilder zeigen, die von Google Earth über das Pacific Northwest Seismic Network (etwa: Seismisches Netzwerk im Pazifischen Nordwesten) stammen. Dieses erste Bild zeigt die Erdbeben-Aktivitäten, die sich während der letzten Tage in der Gegend um den Mount St. Helens herum ereignet haben. Im Verlauf der letzten Monate wurden dort 95 Erdbeben in der Region verzeichnet. Die meisten dieser Erdbeben konzentrieren sich genau um den Bereich rund um das Zentrum des Vulkans.

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Dieses nächste Bild zeigt, was am Mount Rainier geschehen ist und geschieht. Wer meine Arbeit verfolgt, der weiß bereits, dass dieser Berg meiner Ansicht nach der gefährlichste Berg in ganz Amerika ist und dass ich glaube, dass ein massiver Ausbruch dieses Vulkans in nicht allzu ferner Zukunft bevorsteht. Im Verlauf des letzten Monats gab es 36 Erdbeben am Mount Rainier. Wiederum haben sich die meisten davon genau entlang des Vulkan-Zentrums ereignet…

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Mount Hood ist ebenfalls ein sehr gefährlicher Vulkan. In der näheren Umgebung von Mount Hood gab es in den letzten Tagen 126 Erdbeben. Auf diesem Bild könnt ihr sehen, dass sich die Erdbeben sehr dicht rund um einen Punkt an der Südseite des Berges konzentrieren. Das ist alarmierend, weil es ebenfalls die Südseite von Mount St. Helens war, die damals in den 1980er Jahren so heftig ausgebrochen ist…

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Wenn sich massive Vulkanausbrüche oder massive Erdbeben in anderen Teilen der Welt ereignen, dann scheinen sich viele Amerikaner dafür nicht so sehr zu interessieren, weil sie nicht denken, dass dieser Anstieg der globalen seismischen Aktivitäten sie in irgendeiner Weise persönlich betreffen oder bedrohen könnte.

Die Wahrheit ist jedoch, dass die gesamte Westküste der Vereinigten Staaten entlang des Pazifischen Feuerrings liegt. Momenten ist wirklich jeder andere Abschnitt des Feuerrings dabei, mit Grollen zum Leben zu erwachen.

Zu einem gewissen Zeitpunkt wird es also denkwürdige Erdbeben an der Westküste geben.

Zu einem gewissen Zeitpunkt wird es ergo auch denkwürdige Vulkanausbrüche an der Westküste geben.

Die Wissenschaftler versichern uns, dass diese Ereignisse unausweichlich sind.

Also lasst uns einfach das Beste hoffen. Es wird uns bei der Lösung der Probleme allerdings nicht im Geringsten helfen, unsere Köpfe in den Sand zu stecken und so zu tun, als würden diese Gefahren nicht existieren.

Bereitet euch darauf vor, solange ihr es noch tun könnt, denn an einem gewissen Punkt ist die Zeit auch abgelaufen.

Von undergroundreporter.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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