„Tschüss Dollar!“ – Nächster genialer Schachzug von Wladimir Putin

in Wirtschaft von

Von anonymousnews

Der staatliche Ölkonzern Gazprom Neft bereitet eine Umstellung der Verträge vom Dollar auf den Euro vor. 95 Prozent seiner Kunden sind nach Angaben des Konzerns dazu bereit. Russlands Rohstoff-Konzerne prüfen zudem die Nutzung von Rubel und Yuan.

Der staatliche Energieriese Gazprom bereitet seine Kunden darauf vor, dass Verträge künftig in Euro statt in Dollar abgeschlossen werden. Der Konzern bereitet sich auf eine mögliche Eskalation der US-Sanktionen gegen Russland vor.

„Praktische alle – 95 Prozent – unsere Kunden erklärten sich dazu bereit, unsere Abkommen auf Euro umzustellen, zitiert die FT den Chef von Gazprom Neft, Alexander Djukow.

Die Diskussionen um ein Fallenlassen des Dollars beruhen auf der Sorge der großen russischen Unternehmen, dass sie bald in den Fokus von Sanktionen der USA und der EU geraten könnten. Diese beschränkten sich bisher auf reiche Personen und die mittelgroße Bank Rossija. Nach dem Anschluss der Krim an Russland wurde diesen verboten, Geschäfte in Dollar abzuwickeln.

Neben Gazprom Neft haben auch viele andere Rohstoff-Konzerne Gespräche mit Banken über eine mögliche Umstellung der Geschäfte von Dollar auf Euro geführt, zitiert die FT einen hochrangigen Banker. „Jedes Unternehmen im Rohstoff-Sektor redet darüber, was möglich ist, wenn man nicht mehr in Dollar handeln kann – wenn man keinen Dollar mehr in New York abwickeln kann.“

Andrei Kostin, Chef der Staatsbank VTB, sagte am Wochenende, dass russische Exporteure Zahlungen in Rubeln prüfen sollten. „Zu einem gewissen Grad wäre dies eine Garantie, dass wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt Iran-artige Sanktionen gegen uns verhängt werden, wir einen bestimmten Schutz dagegen hätten.“

Er habe mit den drei größten russischen Exporteuren – Gazprom, Rosneft, and Rostec – bereits darüber gesprochen und sie seien „im Prinzip dazu bereit“, so Kostin. „Es ist irgendwie merkwürdig, dass eine Zahlung von Kasachstan an Russland durch New York geht.“

Norilsk Nickel, der weltgrößte Nickel- und Palladium-Produzent, sagte der FT, er verhandle mit den Chinesen darüber, Geschäfte in Yuan abzuwickeln.

 

Quellen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/08/gazprom-macht-sich-unabhaengig-vom-petro-dollar/


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8 Comments

  1. Diese Aktion wird die Kriegsgefahr wohl verdoppeln. Das wird sich der Ami nicht bieten lassen wollen. Aber egal, mich freut die Aktion.

  2. Das könnte noch ins Auge gehen, denn der Euro ist zur Zeit, nicht viel mehr wert als der Dollar!
    Dann wohl eher Rubel und Yuan! 🙂 😉

  3. Ich frage mich, was das bringen soll – der Euro ist dem Untergang geweiht und wird nur mit List und Tücke zurzeit noch am Leben erhalten. Wenn diese Campagne wirklich nachhaltig sein soll, hätte ein Schweizer Franken oder Goldwährung tatsächlich Wirkung gezeigt. Aber ein Euro??? Sorry, dieses Pferd wurde von hinten aufgezäumt. Da sollten die Entscheider vielleicht noch mal drüber nachdenken.

    • Würde aber den Chinesen helfen, seine Deponien von Euro-Scheinen abzubauen. Noch kann man mit dem Euro in Europa billig einkaufen. Für das europäische Inland dann allerdings mit fatalen Folgen.

  4. Gold waere nicht schlecht. Da hat man wenigstens was (einen Sachwert) in der Hand. Aber Euronen?
    Gold hat natuerlich das Problem, dass die Amis sofort versuchen, sich das Gold zu krallen. Die Rednecks in Texas stellen ja jetzt schon um. Wird ihnen nichts nuetzen, das Gold stammt meistens aus Russland und dessen Verbuendeten.
    Andererseits wird das Gold aber gebraucht, um Inflationswaehrungen wie den Euro zu stuetzen. Deshalb ist die Umstellung auf voellig wertlose Bits und Bytes (nichts anderes sind ja diese Westwaehrungen) eigentlich eigentlich zu begruenden.
    Da das ganze nicht so einfach aufzudroeseln ist, bleibt das Gold am besten dort, wo es urspruenglich herkam, und wo es Conquistadoren und aehnliches Gelumpe geraubt haben.

  5. Inhaltlich und stilistisch total schlecht verfasster Artikel… offenbar hat der Autor nicht eine all zu grosse Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen!

  6. Kann man ihnen doch wohl nicht verübeln, wenn sie mit diesen Menschenfreunden vorher schlechte Erfahrungen gemacht haben. Im Gegensatz zu unserer Trulla lernen die aus Fehlern…
    Und natürlich sollte man sich mittel- bis langfristig revanchieren, wegen der Ausgewogenheit, passt irgendwann schon mal.

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