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Captagon: Die Droge der Dschihadisten

in Kriminalität/Welt

United Kingdom – Captagon, besser bekannt als „die Droge der Dschihadisten“ fließt in Strömen in den Mittleren Osten. Der Substanz wird nachgesagt, sie heize den blutigen Konflikt in Syrien an. Die französischen Medien berichteten kürzlich, dass die Angreifer von Paris die Droge genommen haben könnten.

Letztes Wochenende beschlagnahmte die türkische Anti-Drogen-Polizei 11 Millionen Captagon-Pillen in einem großen Fang, die insgesamt beinahe zwei Tonnen wogen. Die Ladung sollte in die Golfstaaten verschifft werden. Die Pillen sind seit Mitte der 1980er Jahre fast überall verboten; sie sorgen für ein lang anhaltendes High und machen äußerst süchtig. Sie können außerdem möglicherweise Psychosen und Hirnschäden verursachen.

Man geht davon aus, dass die Produktion der Droge, die Kämpfer über lange Zeiträume hinweg wach halten kann, eine Einkommensquelle für alle Fraktionen darstellt, die am syrischen Krieg beteiligt sind.

Letztes Jahr wurden Captaton-Ladungen auf dem Weg in das Westjordanland, nach Jordanian, in den Sudan, nach Syrien und in die Golfregion beschlagnahmt. Im Oktober berichtete Anti-Media von einem saudischen Prinzen, der bei dem Versuch verhaftet wurde, zwei Tonnen der Droge auf einem Flugzeug zu schmuggeln.

Da in Syrien der Krieg ausgebrochen ist, waren Schmuggler der wenig bekannten, suchterzeugenden Pillen gezwungen, alternative Routen über den Libanon einzuschlagen.

Die libanesische Journalistin Radwan Mortada hat 10 Jahre lang Verbrechen, Korruption und den Krieg in Syrien untersucht. In ihrem Dokumentarfilm für Journeyman Pictures, The Drug Fueling Conflict in Syria (die Droge, die den Konflikt in Syrien anheizt), folgt Mortada der Spur des Captagon von den Konsumenten auf den Schlachtfeldern über die Drogenhändler auf libanesischen Schmugglerrouten bis hin zu den Drahtziehern am oberen Ende der Versorgungskette.

„Es gab keine Angst mehr“

Seit Beginn des syrischen Kriegs hat die Polizei in der Region fortlaufend rekordverdächtige Mengen der Pillen in Beschlag genommen. Der größte Fang im Libanon bislang waren sagenhafte 50 Millionen Tabletten zum Straßenverkaufswert von 300 Millionen Dollar, insgesamt mehr als 4 Tonnen, die auf dem Weg nach Dubai waren.

In Mortadas Dokumentarfilm werden Männer in Beirut dabei gezeigt, wie sie die Pillen zermalmen und in Lines zerhacken. Sie beschreiben, der Effekt sei „besser als Kokain“ und „wirklich stark und wie Morphin – gegen wirklich starke Schmerzen.“ Ihre Erfahrungen sind ein Indiz dafür, warum Captagon zur Droge der Wahl für einige syrische Kämpfer geworden ist.

„Es gab keine Angst mehr, nachdem ich Captaton genommen hatte“, sagte ein ehemaliger Kämpfer.

„Es hält dich davon ab, irgendetwas zu fühlen, verstehst du? Es macht dich taub, taub“, sagte ein anderer, der über seine erste Einnahme der Droge sagt, sie habe ihm das Gefühl gegeben, körperlich stark zu sein.

„Wenn da 10 Leute vor dir waren, konntest du sie kriegen und töten. Du bist die ganze Zeit hellwach“, sagte er.

Seit 2013 ist der Schmuggel von Captagon im Libanon sprunghaft angestiegen. Der syrische Krieg hat nicht nur den Schmuggel durch das Land angetrieben, sondern hat es Gangs ermöglicht, provisorische Captagon-Fabriken im Land selbst aufzubauen.

In Mortadas Dokumentarfilm wurde zum ersten Mal eine illegale Fabrik gefilmt. Er zeigt, wie die Pillen verpackt und in Taschentuch-Päckchen versteckt werden. Fabrikarbeiter geben preis, dass sie Gemüse, Brut und Haargel für den Schmuggel im libanesischen Captagon-Handelsgeschäft verwenden.

Die schiitische Kämpfertruppe Hisbollah – die aktuell in Syrien für das Assad-Regime kämpft – wurde ebenfalls beschuldigt, an dem Handel beteiligt zu sein, nachdem zwei Fabriken auf ihrem Gelände entdeckt wurden.

„Auf ihren Beinen halten“

Oberflächlich betrachtet sieht Abu Zeus wie ein reicher Geschäftsmann aus, allerdings unterstützt er seit Jahren Captagon-Fabriken mit finanziellen Mitteln. Er floh aus Syrien als der Krieg begann und residiert jetzt in Europa. Erst nach Monaten gelang es Mortada, ihn zu einem Interview zu überreden.

Beschreibungen zufolge steht er am oberen Ende der Versorgungskette. Abu Zeus gibt vor der Kamera damit an, 6 Millionen Dollar Profit aus dem Handel mit den kleinen Pillen geschlagen  zu haben. Mortada zufolge haben ihn tausende syrische Brigaden öffentlich als Kostenträger genannt.

Als ein Gegner sowohl der Regierung als auch der dschihadistischen Gruppen gibt Abu Zeus damit an, die säkulären Gruppen in Syrien „auf ihren Beinen zu halten.“ Er prahlt damit, ungefähr 12.000 bewaffnete Männer zu ‚unterstützen‘.

Er behauptet, dass die Saudis die Droge aufgrund des Alkoholverbots im Land lieben und gibt zu, dass ihm der Verkauf an sie eine Menge Geld eingebracht hat. Er besteht darauf, dass seine Drogengewinne dem Geld aus Saudi-Arabien entgegenwirken, von dem er glaubt, dass es dschihadistischen Gruppen zukommt und Syrien zerstört:

„In Wahrheit exportiert das Land den Terrorismus in den Mittleren Osten und Saudi-Arabien ist der Beschützer des Terrorismus“, sagte er.

Weiterhin führte er an: „Der Kampf ist keine Revolution mehr, es ist ein Kampf zwischen Säkulären und Salafisten – ein Kampf zwischen Ländern.“

In einer weiteren Annäherung an die Erklärung, warum Captagon wie geschaffen für das Schlachtfeld ist – und warum einige nach fünf Jahren des Kämpfens mittlerweile auf die Droge vertrauen – beschrieb ein anderer Kämpfer die Effekte der Droge geradeheraus:

„Du hast keine Probleme. Du denkst nicht einmal daran zu schlafen oder den Checkpoint zu verlassen. Sie gibt dir enormen Mut und Kraft“, sagte er.

Artikel von Michaela Whitton bei theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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So sieht es aus, wenn Menschen Bibel Verse kritisieren, weil sie denken, sie seien aus dem Koran

in Welt

Was passiert, wenn man kontroverse Bibelverse zitiert und vorgibt, sie stammen aus dem Koran? Genau das, was man erwartet.. und aber auch etwas überraschend bezeichnetes!

Dies ist ein soziales Experiment, dass vielleicht als Denkanstoß dienen kann, um den Spalt zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen ein wenig zu schmälern.

Zwei Holländer haben eine Bibel in einen Koran-Umschlag gelegt, ein paar blutige Passagen vorgelesen und anschließend die Leute auf der Straße zu ihrer Meinung befragt (also zum Islam). Die Reaktionen fielen genau so aus, wie man es erwarten würde… allerdings scheint sich irgendetwas in dem Moment in ihnen zu ändern, als sie erfahren, dass die Verse in Wirklichkeit aus dem Christentum stammen, z.B.:

  • „Wenn du meinen Geboten nicht gehorchst, wirst du das Fleisch deiner Söhne und Töchter essen“ (5. Mose 28,15/54);
  • „Wenn zwei Männer miteinander schlafen, müssen sie getötet werden“ (3. Mose 20,13);
  • „Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren“ (1. Timotheus 2,12)
  • „Wenn zwei Männer, ein Mann und sein Bruder miteinander raufen, und die Frau des einen hinzukommt, um ihrem Mann aus der Gewalt des anderen, der auf ihn einschlägt, zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und dessen Geschlechtsteile ergreift, dann sollst du ihre Hand abhacken. Du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen.“ (Deut 25:11/12)

Noch mehr Gewalt aus der Bibel? http://www.geistigenahrung.org/ftopic27966.html

Manche scheinen über das, was sie von sich gegeben haben, beschämt. Einer gesteht sich sogar ein, dass er voreingenommen war; andere suchen die Schuld in den Medien. Alle trifft es völlig unvorbereitet, dass die Verse aus der Bibel entnommen sind – insbesondere die brutale Passage, die anführt, warum es eine gute Idee ist, eine Frau zu enthaupten.

Das Interessante ist, dass diese Sätze nicht den Glauben repräsentieren: denn wenn man es auf den Islam überträgt, kann man sehen, wie einfach es für eine fanatische Gruppierung ist, ein heiliges Buch für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen (man schaue sich beispielsweise die extremistischen Westboro Baptisten mit ihrer „God Hates Fags“ Einstellung an).

Dieses Video ist eine wertvolle Denkstütze, um uns daran zu erinnern, dass alle heiligen Schriften ein Erzeugnis ihrer Zeit sind: manche teile sind unumgänglich sexistisch oder brutal. Was darf man von einer altertümlichen Sammlung von Schriften erwarten? Das Christentum ist da keine Ausnahme. Die hasserfüllten extremistischen Interpretationen einer kleinen Minderheit haben letztlich nichts mit dem Buch oder dem Glauben als Ganzes gemein.

Der Twitter Hashtag #youaintnomuslimbruv („Du bist kein Muslim, Bro“ – in Londoner Slang) ist ein erhebendes Beispiel dafür. Dies ist ein Twitter-Trend, seitdem ein Mann nach der Entscheidung Großbrittaniens, Syrien anzugreifen, in London erstochen wurde. Ob der Täter muslimisch ist, ist bisher ungeklärt – aber laut Berichten soll er gerufen haben „Das ist für Syrien!“, kurz bevor den Mann von hinten attackierte.

Ein Zeuge soll darauf entgegnet haben „You ain´t no Muslim, bruv“, und seitdem werden diese Worte dazu genutzt, um Solidarität auszudrücken, vor allem zu den muslimischen Londonern, die immer sich immer mehr isoliert und beängstigt fühlen.


Verfasst von Sophie McAdam @ trueactivist.com

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) IslamTimes.org

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Dieses Dorf in Laos wurde aus amerikanischen Bomben erbaut

in Welt

Während des Vietnamkrieges zwischen 1964 und 1973, hat das US-Militär mehr als 1,6 Millionen Tonnen Bomben über Laos abgeworfen. Dieser Versuch, den Kommunismus in Schach zu halten schlug fehl. Das entspricht einer Flugzeugladung an Bomben, alle neun Minuten, neun Jahre lang. Das sind mehr Bomben als über ganz Europa im 2.Weltkrieg abgeworfen wurde. Dies macht Laos zum meist zerbombten Land der Welt auf Pro-Kopf-Basis. Der Krieg endete vor Jahrzehnten, aber er hinterließ ein tödliches Vermächtnis. Laut einer Schätzung waren etwa 30% der Bomben Blindgänger. Sie können immer und überall explodieren.

Trotzdem haben sich die Menschen in Laos dazu entschieden, die Massenvernichtungswaffen in etwas zu verwandeln, dass der Gemeinschaft zu gute kommt. Leere Bombengehäuse, die einmal tödliche Sprengsätze enthielten, sind in neuer Form überall im Land zu sehen – als ausgehöhlte Kanus über Container bis hin zu Stützen, die Häuser über den Fluten halten. Während der Fotograf Mark Watson einen Fahrradtrip durch das Land unternahm, war er überrascht davon die tödlichen Geräte in neuer Form wiederzusehen.

Ich wurde neugierig auf das geheime Kriegsvermächtnis, dass es hier gibt. Schrott des großflächigen Bombardements wird in Häuser und Dörfern verwendet. Von Fundamenten für Gebäude über Blumenkästen bis hin zu Eimern, Schüsseln und Kuhglocken.“

Sehen Sie sich die Bilder an, die Watson während seiner neunmonatigen Reise von Asien nach Indonesien gemacht hat…

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Boote die aus Treibstofftanks gemacht wurden: „Das ist ein Bild von Kanus, die aus Kriegsabfällen hergestellt wurde. Ich habe sie entdeckt als wir über eine Brücke fuhren und mich entschieden sie genauer anzusehen. Ich erkannte, dass sie aus Langstreckentanks amerikanischer Bomber gemacht sind. Wir fingen an überall Kriegsabfälle zu sehen: Schrapnelle, Bombengehäuse, Zylinder von Streubomben und die Treibstofftanks.“

 

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Kinder die neben nicht explodierten Bomben, die aus der Umgebung des Dorfes sind, posieren.

 

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Ein Haus im Dorf benutzt Bombengehäuse als Gartendekoration.

 

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Bomben als Blumenkasten.

 

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Bombengehäuse, die als Stützen für ein Haus benutzt werden.

 

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Wasserbehälter die aus Bombengehäusen gemacht sind.

 

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Wiederverwertetes Metall aus Bomben, das zu Kuhglocken geformt wurde.

 

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Bombengehäuse als Stützen für Hütten.

 

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Ein Boot aus einem Bombengehäuse.

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Die Kinderhenker Des IS – Wie Kindern Das Köpfen Beigebracht Wird

in Welt

(AnonHQ) Ein CNN-Video hat kürzlich verstörendes Bildmaterial des IS gezeigt (nein, nicht die Kondombombe): Kinder die trainiert werden, um Mörder zu werden. Das Video zeigt ein Kleinkind, das ein Messer benutzt, um seinen Teddybären zu „enthaupten“. In einem weiteren Clip sieht man ein anderes Kind, dass mit einer Waffe auf den Hinterkopf eines Gefangenen zielt.

Der zweite Clip wurde, wie wir später sehen werden vom IS selbst veröffentlicht. Man sollte aber bedenken, dass die Echtheit aller IS-Videos fragwürdig ist. So ist Propaganda eben.

Eine Aktivistengruppe (offensichtlich… Es gibt immerhin so viele falsche Gruppen in Syrien, wie z.B. die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ und die „Weißen Helme“) schmuggelte Videos und Bilder, die unter anderem das Leben im Terrorstaat zeigen, aus der Hauptstadt des IS. Es ist nicht bekannt, wie viel davon aus älteren Aufnahmen wiederverwertet wurde.

Der namenlose „Insider“ der Gruppe „Raqqa wird im Stillen abgeschlachtet“, gab an, dass der IS spezielle Trainingscamps nutze, um Kindern ihre schreckliche Ideologie zu lehren und sie zu unschuldig aussehenden Selbstmordattentätern auszubilden. Sie würden auch als Waffen- und Medizinträger benutzt.

Die CNN-Moderatorin fasst dann alles für ihre begriffsstutzigen Zuschauer zusammen: „im Prinzip erziehen sie kleine Dschihadisten“. Das ist sehr guter Journalismus.

Falls die Aussagen des „Aktivisten“ wahr sind, ist die Hauptstadt des IS ein höllischer Ort.

Der Aktivist spricht auch davon wie der IS gefangengenommene Frauen kauft und verkauft, um sie als Sexsklavinnen zu benutzen.

Die immer wieder hilfreiche CNN-Moderatorin fügt hinzu „also machen sie sie im Prinzip zu Prostituierten“. Ok jetzt ist es aber genug vom CNN und seiner Trivialisierung der Sache.

Tatsache ist, dass der IS kein Geheimnis daraus macht, Kinder als Kriegswerkzeuge zu benutzen. Er hat auch schon lange bevor der CNN und dessen „Insider“ darüber stolperten, selbst Videos von Kinderterroristen veröffentlicht.

Dies ändert jedoch nichts an dessen schrecklicher Ideologie. Diese wurde offensichtlich geschaffen, um Menschen schon von Kindesalter an zu manipulieren und ihnen eine Gehirnwäsche zu verpassen.

Die nachfolgenden Videos sind nicht arbeitsplatzsicher. Aus irgendeinem Grund sind sie auch extrem laut.

Dieses Video zeigt ein ganzes Regiment an Kindern, die in weniger schrecklichen Sachen trainiert werden. Daran kann sich die Hitlerjugend noch ein Beispiel nehmen.

Diese Daily-Mail-Video zeigt Kinder, die Gewehre schneller wieder zusammenbauen können, als so mancher erwachsener Soldat. Es geht erst richtig los, als man einen „Kleinkinderterroristen“ mit einer Spielzeugpistole sieht. Ein Kind wird nach seinen Beweggründen gefragt.

Dieses Video zeigt ein Kind das zur Exekution von zwei russischen Spionen befragt wird…

Dann gibt es noch dieses einige Monate alte Daily-Mail-Video, dass ein IS-Kind bei der Hinrichtung eines Gefangenen zeigt.

CNN hat nur an der Spitze des Eisberges der IS-Brutalität gekratzt. Und was auch immer man über Assad denken mag, er benutzt wenigstens keine Kinder, um unschuldige Gefangene zu ermorden. 
Quellen: CNN, Daily Mail
Übersetzt aus http://anonhq.com/39889-2/

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Schwarze Löcher existieren nicht – NASA bestätigt Theorie eines indischen Astrophysikers

in Welt

Zwei der NASA-Weltraumteleskope haben vor Kurzem gewaltige Röntgenstrahlen aufgezeichnet, der aus einem supermassiven Schwarzen Loch hervortrat. Diese Ausbrüche wurden scheinbar von der Eruption einer massiven Korona (aufgeladene Partikel) aus dem Schwarzen Loch ausgelöst, was der gängigen Auffassung widerspricht, dass Schwarze Löcher aus kompakten Partikeln bestehen, die eine so hohe Gravitationskraft aufweisen, dass nicht einmal das Licht ihnen entkommen kann. Wenn nichts aus einem Schwarzen Loch herauskommen kann, wie ist dann die Korona hervorgetreten?

Die aktuellen Ergebnisse bestätigten die Theorie des indischen Astrophysikers Abhas Mitra. Er sagt, dass es sich bei den so genannten Schwarzen Löchern nicht um „echte“ Schwarze Löcher handelt, sondern dass sie eigentlich extrem heiße Feuerbälle sind – ähnlich unserer Sonne. Mitra erklärt:

„Wenn sich ein massereicher Stern auf die Größe eines Schwarzen Lochs zusammenzieht, muss die Strahlung, die im Inneren dex extrem heißen Sterns gefangen ist, der Gravitationskraft eine nach außen gerichtete Kraft entgegensetzen. Das führt zu einem Zustand der ewigen Kontraktion bei infinitesimal langsamer Geschwindigkeit. Anstatt der von Einsteins Theorie vorhergesagten echten Schwarzen Löcher vertreten wir deshalb die Meinung, dass massenreiche Sterne zu Feuerbällen werden – „Magnetospheric Eternally Collapsing Objects“ oder MECOs genannt (zu Deutsch etwa „Magnetosphärische ewig kollabierende Objekte“, Anm. d. ÜS).

Die von der NASA beobachtete gewaltiger Röntgenstrahlung aus einem Schwarzen Loch lässt sich am einfachsten mit diesem MECO-Paradigma erklären. MECOs sind von Akkretionsscheiben umgeben, die so ähnlich beschaffen sind wie die Ringe des Saturn. Sie können außerdem von einem Meer aus interstellarem Gas umgeben sein. Gasströme, die von der Gravitation nach innen angezogen werden, werden durch die Reibung extrem heiß und können Röntgenstrahlen absondern.“

NASA

Dieses Diagramm zeigt wie ein Verschiebungsphänomen, Korona genannt, aufflackernde Röntgenstrahlung um ein Schwarzes Loch herum erzeugen kann. Die Korona (das purpurfarben dargestellte Licht) sammelt sich innerlich (links), und wird dann heller, bevor es aus dem Schwarzen Loch hervorschießt (Mitte und rechts). Quelle: NASA/JPL-Caltech

Neuen Beobachtungen des NASA Swift-Explorer-Mission und des Röntgen-Teleskops Nuclear Spectroscopic Telescope Array (NuSTAR) zufolge senden supermassive Schwarze Löcher Röntgenstrahlen aus, wenn die sie umgebenden Koronas – Quellen extrem energiegeladener Partikel – aus Schwarzen Löchern emporschießen oder davon ausgestoßen werden. Astronomen wollen nun verstehen, was den Ausstoß der Korona verursacht.

„Die Beschaffenheit der Energiequelle der Röntgenstrahlen, die wir Korona nennen, ist mysteriös, aber mit der Möglichkeit, die wir jetzt haben, dramatische Veränderungen wie diese zu beobachten, bekommen wir Anhaltspunkte zu ihrem Ausmaß und ihrer Struktur“, berichtete Fiona Harrison, die Hauptuntersuchungsleiterin von NuSTAR am California Institute of Technology in Pasadena.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Propaganda und der Islam: Was dir nicht gesagt wird

in Welt

Propaganda ist das Rad, mit dem die Regierung den Wagen der Nation lenkt; Üblicherweise fährt sie geradezu in einen Krieg oder die über Klippe der Menschlichkeit. Es ist erstaunlich, wie viele normalerweise rational denkende Menschen blind der Herde folgen, wenn es darum geht, wie unmenschlich der Staatsfeind wahrgenommen wird.

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Der neue Sündenbock ist gefunden.

Die westlichen Medien stellen den Islam als Todeskult mit Weltherrschaftsfantasien dar. Immer und immer wieder wird der amerikanischen und europäischen Bevölkerung Bildmaterial gezeigt, auf dem man die von islamischen Fanatikern begangenen Schrecken sieht, oder von arabischen Männern, die amerikanische oder europäische Flaggen verbrennen. Das Problem dabei ist, dass dies für die für die islamische Bevölkerung, nicht einmal ansatzweise repräsentativ ist. Gibt es Muslime die sich dem Terror verschreiben? Natürlich. Gibt es Christen, die sich dem Terror verschreiben? Natürlich. Es gibt sogar Buddhisten, die sich dem Terror verschreiben

Einige grundsätzliche Fakten zum Islam, könnten helfen, dass die westliche Welt seinen Kopf aus der Schlinge der Kriegspropaganda zu ziehen. Es folgt eine Liste von Aussagen, die auf den sozialen Netzwerken oft verbreitet werden, und eine Faktenanalyse, ob sie wahr oder falsch sind:

Alle (oder die meisten) Muslime sind Terroristen.“

Es gibt 1,6 Milliarden Muslime auf der Welt. Die viel diskutierte Organisation IS (Islamischer Staat), die als reichste Terrororganisation der Welt gilt, kann nur ca. 15.000 – 50.000 Truppen in ihrem Kampf für ein fundamentalistisches Heimatland aufweisen. Selbst, wenn man die höchsten Schätzungen ihrer Truppenstärke nimmt, ist weltweit weniger als 1 aus 106.000 Muslimen gewillt, zu den Waffen zu greifen und für den fundamentalistischen Traum zu kämpfen, also knappe 0,003125% % aller Muslime. Die islamische irakische Armee kann jedoch 250.000 Soldaten aufweisen, um gegen den fundamentalistischen Traum zu kämpfen. Die Aussage, dass alle Muslime Terroristen sind, hält also den bloßen Zahlen nicht stand.

Es sind nicht die Mehrheit der Muslime. Es sind nicht mal 0.01% der Muslime.

Muslime wollen die Scharia.“

Obwohl viele Muslime sich an die Scharia halten, gibt es kein einheitliches Schariagesetz. Im Libanon, der seit den Bombenanschlägen auf die US-Botschaft in Beirut auch als Brutstätte des islamischen Terrors bezeichnet wird, glauben 38% nicht, dass sie das Wort Gottes ist. Unter denen die glauben, dass sie das unmittelbare Wort Gottes ist, glauben nur 29%, dass man es zum Rechtssystem eines Landes machen sollte. Die Mehrheit der libanesischen Muslime sind nicht der Meinung, dass die Scharia auf Nichtmuslime angewendet werden sollte. Selbst unter denen, die mit ganzem Herzen an die Scharia glauben, glauben die meisten nicht notwendigerweise auch an die gewalttätigeren Aspekte. Ehebruch wird unter einigen Auslegungen der Scharia mit Steinigung bestraft. Eine kurze und einfache Rechnung zeigt, dass im Libanon weniger als 3% der Muslime glauben, dass die Bestrafung auf die gesamte Bevölkerung angewendet werden sollte. Währenddessen im Herzen Amerikas, ein hochrangiger Politiker auf die Idee kam Homosexuelle zu steinigen. Die große Mehrheit der Muslime glaubt, dass die Scharia genutzt werden sollte, um Familienoder Eigentumsstreitigkeiten unter Muslimen zu regeln.

Einige Länder haben niedrigere oder höhere Glaubensraten an die Anwendung der Scharia. Der Libanon wurde ausgewählt, weil es durchschnittlich im Mittel liegt.

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Ein weiteres Hetzbeispiel gegen Muslime, die aktiv auf Facebook weiterverbreitet wird. Man nehme ein Plakat aus dem 2.Weltkrieg aus Deutschland und tausche einfach das Wort „Juden“ durch „Muselmanen“ und oder „Moslems“ aus, fertig ist das aktualisierte Plakat!

Sie schlagen ihre Frauen.“

Erst einmal suggeriert die Formulierung „ihre Frauen“, dass das Individuum mehr den radikalen Elementen des Islams verfällt, in denen Frauen Eigentum sind. Ja, einige muslimische Männer schlagen „ihre Frauen“. In den Vereinigte Staaten werden 25% der Frauen in ihrem Leben von „ihren Männern“ geschlagen, in Deutschland sind es immerhin „nur“ 15%. Das ist also kein islamisches Problem, es ist leider ein Allerweltsproblem. Dieses Problem entsteht durch die Idee, Frauen seien Eigentum und gehören dem Mann. Wenn das Grund genug für einen Krieg ist, sollten die Vereinigen Staaten darüber nachdenken in Belfast einzufallen, wo täglich 60 Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet werden.

Sie sind im Steinzeitalter stehen geblieben und wollen dort bleiben.“

Diese Aussage erklärt Tausende männliche und weibliche Muslime, die für den Versuch ihre Regierung zu ändern, im Gefängnis sitzen oder dafür gestorben sind, für unwichtig. Politische Gefangene in der arabischen Welt verrotten für den Versuch, Veränderung in ihre Länder zu bringen. Sie sind Muslime. Vier saudische Prinzessinnen werden durch den König zu Tode gehungert, weil sie sich positiv zu Frauenrechten geäußert haben. Zahllose muslimische Reporter und Blogger in islamischen Ländern sitzen hinter Gittern, weil sie ihre Regierungen in Frage gestellt haben. Die westlichen Regierungen (vor allem USA und Deutschland) unterstützen diese brutalen Diktaturen mit millionenschweren Waffengeschäften und halten so die Macht so in den Händen derer, die keine Veränderung wollen. Heuchelei? Im politischen Fachjargon heisst es „eigene Interessen verfolgen“.

Mohammed war ein Pädophiler und seine Frau war erst 6 (oder 7).“

Die meisten Historiker sind sich darin einig, dass Aischa und Mohammed heirateten, nachdem sie in die Pubertät kam. Sie sind der Meinung, dass sie zum Zeitpunkt der Heirat etwa 13 Jahre alt war, wobei sie wohl schon in jüngeren Jahren mit ihm verlobt wurde. Vor allem Amerikaner sollten bedenken, auch wenn sie vor dem 11. September noch nie vom Islam gehört haben, dass Mohammed etwa 600 n. Chr. gelebt hat, und damals Heirat in solch jungem Alter nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in der westlichen Welt üblich war. König Johann von England heiratete etwa 1198, eine 12 jährige. Romeos Liebe Julia, war erst 13. Kein Typ von Mensch ist in der westlichen Welt mehr verhasst als Pädophile. Ein Versuch, den Gründer des „Feindes“ als Pädophilen darzustellen, würde sehr wohl den Kriegsanstrengungen helfen.

Muslime heiraten und vergewaltigen Kinder.“

Kommt so etwas in der muslimischen Welt vor? Sicherlich. Es kommt überall in der Welt vor, auch mitten in den USA. Und die katholische Kirche ist auch hinlänglich bekannt für ihren Missbrauch von Jugendlichen. Nochmals, das ist nicht ein islamisches Problem, sonder ein weltweites. Unter den top 20 Ländern mit der höchsten Häufigkeit von Kinderbräuten befindet sich kein einziges Land aus dem mittleren und nahen Osten.

Fazit:

Die meisten Informationen, die über soziale Medien verteilt werden sind einfach nicht korrekt. Sie dienen nur dazu, die westliche Welt glauben zu lassen, der Westen müsste irgendwie die Muslime vor sich selbst retten. Das Ziel dieser Propaganda ist es, die westliche Welt glauben zulassen, Muslime seien weniger Wert als andere Menschen. Schließlich ist es einfacher Menschen dazu zu verdammen, bei Luftangriffen zu sterben, wenn sie nicht wirklich als Menschen gelten. Erinnern wir uns an die Propaganda gegen Juden im 2. Weltkrieg: Nur so war es möglich 6 Millionen Juden „ohne weiteres“ umzubringen. Bevor man einen aufrührerischen Artikel mit anderen teilt oder retweetet, sollte man versuchen herauszufinden, ob die Information darin ein akkurates Bild der muslimischen Welt wiedergeben, oder ob man einfach nur der Regierung den Weg zum Krieg ebnet.

Die islamische Welt ist nicht ohne Probleme. Dem Kampf für Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen werden in den Straßen von Amman, Damaskus, Riad und Teheran immer wieder Steine auf den Weg gelegt; falls das jedoch ein Grund für eine Intervention ist, sollten vor allem die USA vielleicht in Mississippi oder Arkansas einfallen, oder in Russland.

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IS-„Vorzeigemädchen“ totgeprügelt, als es ihren Fängen entkommen wollte

in Kriminalität/Welt

Groß, dunkelhaarig und gutaussehend. Ein Mann, der für seinen Glauben gekämpft hat, der Leib und Leben riskierte und dieses feurige Glühen in den Augen hatte…

Natürlich hat jede Geschichte zwei Seiten. Sein Glaube steht nämlich zufälligerweise auch für das Enthaupten und das Vergewaltigen (in beliebiger Reihenfolge) von Frauen und Kindern, die ihm im Wege stehen. Klar, er riskiert Leib und Leben, aber dieses feurige Glühen in seinen Augen wird befeuert von 50% purem Wahn und 50% medikamenteninduzierten Größenwahn-Illusionen.

Ich bin eindeutig kein Romanschriftsteller.

Leider lesen Teenager selten das entscheidend wichtige Kleingedruckte, bevor sie sich aus dem Staub machen für ein Leben als Sexsklave und Kanonenfutter… Äh, ich meine für den „Dschihad“.

Insider-Zitaten in den österreichischen Boulevardblättern Kronen Zeitung und Österreich zufolge, ist eine österreichische Teenagerin ist von zuhause weggerannt, um dem Islamischen Staat beizutreten.

Samra Kesinovic, 17 Jahre alt, ist offenbar mit ihrer Freundin auf das Territorium des IS vorgedrungen. Für Kesinovic fand die Reise kein märchenhaftes Ende, denn die Boulevardblätter behaupten, dass sie zu Tode geprügelt wurde, als sie dem IS entkommen wollte.

Der UN-Anti-Terrorismus-Experte David Scharia sagte letztes Jahr aus, dass eines der Mädchen im Kampf getötet wurde, wohingegen das Schicksal des anderen weiterhin im Unklaren lag; eine Unklarheit, die gerade eben beseitigt worden ist, wenn die Boulevardblätter Recht behalten sollten.

Die österreichischen Innen- und Außenministerien konnten die Nachricht weder bestätigen noch dementieren.

„Wir können keine Aussagen zu Einzelfällen machen“, erklärte der Sprecher des Außenministeriums Thomas Schöll der Austria Presse Agentur. Der Sprecher des Innenministeriums Karl-Heinz Grundböck sagte ebenfalls, er könne die Situation nicht kommentieren.

Als Kesinovic und Selimovic über die Türkei nach Syrien gelangten (wie üblich. Diese verdammten „durchlässigen“ Grenzen!), wurden die zwei schnell zu „Vorzeigemädchen“ für den IS (besser gesagt: Köder). Sie lebten ihren Teenager-Traum und posierten von Männern umringt mit Kalaschnikows.

„Sucht nicht nach uns. Wir werden Allah dienen und wir werden für ihn sterben“, so lauteten die Worte einer Notiz an ihre Eltern. Kurz nachdem sie Syrien im April 2014 erreicht hatten, wurden sie an IS-Kämpfer verheiratet.

Dazu ist übrigens noch ein Fun-Fact: Dem UN-Abgesandten für sexuelle Gewalt zufolge wurden vom IS entführte Teenagerinnen bereits ‚zum Preis von nur einer Schachtel Zigaretten‘ verkauft.

Als sich ihr Wert vom „Vorzeigemädchen“ auf den Wert einer „Schachtel Kippen“ reduziert hatte, trat bei ihnen ein Sinneswandel hinsichtlich der ganzen Allah-dienen-und-sterben-Sache ein; Berichten zufolge wollten sie nur ein halbes Jahr später im Oktober 2014 nach Hause zurückkehren. Leider scheint es, als seien sie wirklich für Allah gestorben… Durch die Hände des IS und jener, die sie über die türkische Grenze gelassen haben, um genau zu sein.

130 Österreicher sind bislang nach Syrien gezogen, um dem IS zu dienen; ziemlich viele offene Stellen, 365 Tage Sonnenschein, Zusatzleistungen wie komplette zahnärztliche Versorgung und eine Enthauptung inklusive…

Quelle: RT

Autor: CoNN

Übersetzt aus dem Englischen von anonhq.com.

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Weniger als 2% der Terrorakte in Europa und den USA, wurden von Muslimen verübt

in Welt

Sind alle Terroristen Muslime? Oder sind alle Muslime Terroristen? Öffne deine Augen, lies und denk nochmal nach. Nicht alle Muslime sind Terroristen. Einige zwar schon, aber die Zahl ist nicht annähernd so hoch wie viele denken. Fakt ist, dass in den letzten fünf Jahren weniger als 2% der Terroranschläge in der EU religiös motiviert waren. Es gab 738 Anschläge in Europa zwischen 2011 und 2014. Nur acht davon hatten einen religiösen Hintergrund.

Eine ThinkProgress-Analyse brachte diese überraschenden Zahlen hervor, über die der Westen und Konservative nachdenken sollten:

  • Im Jahr 2013 gab es 152 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Zwei davon waren religiös motiviert.
  • Im Jahr 2012 gab es 219 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Sechs davon waren religiös motiviert.
  • Im Jahr 2011 wurden keine der 174 terroristischen Anschläge in den EU-Ländern durch Terrororganisationen inspiriert oder standen mit ihnen in Verbindung.
  • Im Jahr 2010 gab es 249 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Darunter sind drei von denen Interpol der Meinung ist, von Islamisten verübt worden zu sein.
  • Im Jahr 2009 gab es 294 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Nur einer davon war Islamisten zuzuschreiben.terrorism-EU-2-638x599

Das Charlie-Hebdo-Massaker versetzte die Welt in Schock, Abscheu und Schrecken. Jedoch wurde im weltweiten Ausbruch von Solidarität und der Anprangerung von Grausamkeit, ein Fakt übersehen. Nur ein winziger Teil der Anschläge in der EU wurde von Islamisten ausgeführt. Die Mehrheit der Terrorakte in der EU wurde in Wirklichkeit von separatistischen Organisationen verübt.

Es gibt noch mehr erschreckende Fakten – laut einer Studie des FBI wurden in den USA zwischen 1980 und 2005, mehr Anschläge von Juden als von Muslimen verübt (7% statt 6%).

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Charles Kurzman, ein Soziologieprofessor an der University of North Carolina, nannte Amerikaner mit muslimischen Hintergrund „eine unbedeutende Bedrohung für die öffentliche Sicherheit“. In seinem vor kurzem veröffentlichtem Bericht „Muslimisch-amerikanischer Terrorismus im Jahr 2013“, sagte Charles: „In den Vereinigten Staaten gab es im Jahr 2013 schätzungsweise 14.000 Morde. Seit dem 11.September habe der muslimisch-amerikanische Terrorismus, 37 Leben in den Vereinigten Staaten gefordert. Im selben Zeitraum geschahen mehr als 190.000 Morde.“

Warum aber hören wir nur davon, dass Anschläge mit islamistischen Hintergrund „großes Unheil verursachen“? Weil Politiker, Gesetzeshüter und die kommerziellen Medien, statt politisch motivierter Anschläge nur die religiös motivierten hervorheben.

Der radikale Islamismus ist durchaus eine Bedrohung für Europa. Aber er ist nicht die existenzielle Bedrohung, wie er von ein paar fremdenfeindlichen Personen und Lobbyisten, vor allem der Rüstungsindustrie, dargestellt wird.

 

Quellen:

http://mic.com/articles/108274/one-statistic-reveals-a-surprising-truth-about-terrorism-in-europe

http://thinkprogress.org/world/2015/01/08/3609796/islamist-terrorism-europe/

http://www.loonwatch.com/2010/01/not-all-terrorists-are-muslims/

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Das Ende des IS? Die russische Luftwaffe hat kürzlich die Hauptgeldquelle des IS zerstört: 500 Öltankwagen

in Welt
2740337 18.11.2015 Бомбардировщик-ракетоносец Ту-22 М3 Военно-космических сил России во время нанесения массированного удара авиабомбами ОФАБ-250-270 по объектам инфраструктуры ИГ в Сирии. Максимально возможное качество. (Стоп-кадры с видео, опубликованного Министерством обороны РФ на своем официальном канале в YouTube)./Министерство обороны РФ

Einen Tag nachdem bekannt wurde, dass Terroristen einen russischen Passagierjet über Ägypten zum Absturz brachten, gab Russland bekannt, dass seine Kampfjets jeden Tankwagen, der durch Gebiete des IS in Syrien fährt, angreifen werden. Nur Stunden später wurde aufgedeckt, dass die russische Luftwaffe ca. 500 IS-Tankwagen zerstörte, die illegal Öl von Syrien zu Raffinerien im Irak transportierten, um die Terrororganisation von ihrer größten Einkommensquelle abzuscheiden.

 

Russland nimmt 206 #ISIS Standorte in Syrien ins Visier, nachdem bestätigt wurde, eine Bombe habe das Flugzeug #A321 über Sinai zum Absturz gebracht.Heute wurde eine Entscheidung getroffen, nach der russische Kampfjets an einer sogenannten „freien Jagd“ auf Öltransporter der Terroristen in Gebieten des IS teilnehmen. In den letzten Jahren haben der Islamische Staat und anderer extremistische Gruppen, den Betrieb der sogenannten „Pipelines auf Rädern“ in den von ihnen kontrollierten Gebieten organisiert. In den ersten paar Tagen hat unsere Luftwaffe bereits 500 Öltransporter zerstört. Das hat die Fähigkeit der Kämpfer illegal Energieprodukte zu exportieren und ihr Einkommen aus dem Ölschmuggel signifikant verringert“, wurde Generaloberst Andrey Kartapolov, ein Sprecher des russischen Generalsstab, von russischen Nachrichtenagenturen zitiert. Kartapolov zeigte Bilder auf denen Konvois mit hunderten von Tankwagen zu sehen waren, um seine Aussagen zu untermauern. https://www.youtube.com/watch?v=WgYbiCGYy2c Am Anfang der Woche, haben auch US-Kampfjets zum ersten mal hunderte Öltransporter angegriffen, die die extremistische Gruppe nutzte, um in Syrien produziertes Rohöl zu schmuggeln. Nach einem vorläufigem Bericht wurden bei dem Angriff in der Nähe von Deir al-Zour (IS-Gebiet im Osten Syriens) 116 Öltankwagen zerstört.  


Die USA behaupten, sie wollen #ISIS treffen, aber nach 1 Jahr des Bombardements haben sie niemals eine der größten Geldquellen berührt

 


Nachdem Russland die Ölinfrastruktur zerstörte, müssen selbst die schlimmsten Propagandisten anfangen die richtigen Fragen zu stellen.

Kartapolov fügte hinzu, dass hunderttausende Tonnen Treibstoff von Transportern in den Irak gebracht wurden und die von diesen illegalen Exporten generierten Umsätze, eine der Hauptfinanzierungsquellen der Terroristen seien.ISIS-world

Zahlen von Ölarbeitern in Syrien und Irak und Schätzungen der westlichen Geheimdienste, besagen, dass bis zu 40.000 Barrel in den vom IS besetzten Gebieten gefördert werden. Letzten Monat wurde bekannt, dass der IS mehr als 320 Millionen Pfund (444 Millionen Euro) pro Jahr mit Öl verdient. Dieser Reichtum hat es der Organisation erlaubt, regional und international zu florieren.

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Bundeswehreinsatz in Syrien?

in Welt

UPDATE: Der Bundestag hat heute mit „großer Mehrheit“ den Einsatz der Bundeswehr gegen den IS in Syrien beschlossen. Vorerst soll sich der Einsatz auf Aufklärung mittels Satellitenbildern und Aufklärungsflügen durch die Tornado Kampfjets beschränken.


Als Reaktion auf die Terroranschläge vom 13.11.15 in Paris wird der Bundestag am 04.12.15 über einen Bundeswehreinsatz in Syrien abstimmen. Zur Debatte steht der Einsatz von 1200 Soldaten und bis zu sechs Kampfjets von Typ Tornado zu Aufklärungszwecken. Neben der bereits im Mittelmeer stationierten Fregatte Schleswig-Holstein soll die Fregatte Augsburg noch hinzugezogen werden.

Momentan gibt es für dein Einsatz noch kein UNO-Mandat – allerdings gibt es andere Punkte, auf die sich berufen wird:

  • UN-Resolution 2249: „Ergreifung notwendiger Maßnahmen zum Verhüten terroristischer Handlungen“ – initiiert durch Frankreich
  • EU-Vertrag v. Lissabon, Art. 42 Abs. 7: „EU-Beistandsklausel“
  • UN-Charta, Art. 51: Berufung auf das „Selbstverteidigungsrecht“

Dennoch gibt es aus juristischen Kreisen Bedenken, so wird zum einen dahingestellt, ob die UN-Resolution hinreichend sei, auf der anderen Seite wird eine Zuwiderhandlung mit dem Völkerrecht befürchtet – zur Gewaltanwendung müsse zuerst der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zustimmen.

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Doch nicht nur aus juristischen Kreisen gibt es Kritik: Vor allem in der Opposition regt sich Widerstand:

  • „Es wäre unverantwortlich, wenn die Große Koalition die schrecklichen Terroranschläge von Paris dazu missbrauchen würde, deutsche Soldaten in neue sinnlose Kriege zu schicken. Niemand braucht ein zweites Afghanistan. Es ist unverantwortlich, dass die Bundesregierung dem von Frankreich ausge-rufenen Beistandsfall nach Artikel 47 der EU-Verträge nicht widersprochen hat. Stattdessen muss der Kreislauf aus Krieg und Terrorismus durchbrochen werden.“ – Sarah Wagenknecht, DIE LINKE
  • Bündnis 90/Die Grünen stimmen dem Einsatz zwar zu, sehen ihre gestellten Bedingungen aber noch nicht erfüllt – dazu gehört unter anderem ein UNO-Mandat für den Einsatz

Vor allem die Kritik von einer Seite überrascht:

  • Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr, hält eine direkte Beteiligung an Luftangriffen für nicht sinnvoll: „Militärisch sinnvoll ist das, was benötigt wird. In diesem Fall ist es unsere Aufklärungsfähigkeit.“

Auch der Bundeswehrverband fordert als Bedingung klar abgesteckte Ziele. „Krieg ist kein Selbstzweck.“ – so André Wüstner, „Es braucht klare Ziele und eine Strategie. Und da erwarten wir noch Antworten.“ Da der Einsatz seiner Einschätzung nach länger als zehn (!) Jahre andauern könne, sei ein Ordnungsziel erforderlich – des Weiteren müsse auch über den Einsatz in weiteren Gebieten im Nahen Osten und in Nordafrika nachgedacht werden, da der IS auch dort aktiv sei.DWO-IP-Bundeswehr-Syrien-ha-1Dass etwas gegen den Islamischen Staat unternommen werden muss, sollte außer Frage stehen. Die Frage ist, ob ein Kampfeinsatz, vor allem mit Bombardierungen, zielführend ist. Gerade letzterem fallen meist mehr Zivilisten als Terroristen zum Opfer. Würde das nicht dem IS in die Hände spielen? Denn die Terroristen behaupten ja immer, dass wir, „der Westen“, „Die Bösen“ sind – die in fremde Länder einmarschieren und wahllos Menschen töten. Wäre es nicht sehr viel zweckdienlicher, die Bevölkerung Syriens vom Gegenteil zu überzeugen? Dass wir nicht immer nur vorgeben, uns an hohen Idealen zu orientieren, sondern diesen tatsächlich nacheifern? Sollte man nicht vermeiden, sich durch eine hohe zivile Opferzahl auf dieselbe Stufe wie diejenigen zu stellen, die selbst wahllos unschuldige Menschen töten?

Ein Einsatz von Kampfjets und regulären Bodentruppen ist immerhin lange nicht die einzige Option, zu versuchen, den IS zu bekämpfen. Wie sieht es beispielsweise mit den allseits hochgelobten Antiterroreinheiten aus, die zum kostspieligen Repertoire fast jeden NATO-Staates zählen? Diese sind doch laut Selbstaussage auf das Aufspüren und Festnehmen von Terroristen spezialisiert? Könnte man nicht dadurch, dass man Angehörige des IS statt zu töten, festnimmt und vor Gericht stellt, ein wichtiges Zeichen setzen? Das wir eben nicht willkürlich, sondern nach Prinzipien handeln?

Und abseits des Militärischen gibt es weitere mannigfaltige Optionen. Man könnte die Waffenlieferungen in Krisengebiete unterbinden. Man könnte versuchen, durch Etablierung von Bildung und einer Perspektive, dem IS weitere potentielle Mitgleider zu entreißen. Und, last but not least, könnte man den Islamischen Staat finanziell aushungern, indem man jegliche Finanzquellen und Konten sperrt. Diesem Vorhaben geht zuletzt nicht minder erfolgreich Anonymous nach.

Was letzten Endes der „Richtige“ Weg ist, sollte durch eine breitgefächerte Debatte unter Sachkundigen herausgestellt werden. Als Appell in der jetzigen Zeit sollte man sich, mehr denn je die Aussage Rudi Dutschkes in einem Interview von 1968 (!) zu Herzen nehmen:

Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Das haben sie uns jahrhundertelang eingeredet. Viele geschichtliche Zeichen deuten darauf hin, dass die Geschichte nicht nur ein ewiger Kreisel ist, wo nur immer das Negative triumphieren muss. Warum sollen wir vor dieser geschichtlichen Möglichkeit Halt machen und sagen „Steigen wir aus – wir schaffen es doch nicht. Irgendwann geht es mit dieser Welt zu Ende.“ Ganz im Gegenteil: Wir können eine Welt gestalten, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Eine Welt, die sich auszeichnet, keinen Krieg mehr zu kennen, keinen Hunger mehr zu haben – und zwar in der ganzen Welt. Das ist unsere geschichtliche Möglichkeit – und da aussteigen? Ich bin kein Berufspolitiker, aber wir sind Menschen, die nicht wollen, dass diese Welt diesen Weg geht und darum werden wir kämpfen und haben wir angefangen zu kämpfen.


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