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Geopolitik - page 45

Recep Erdoğan: Es werden 4500 Terroristen von der Bundesregierung unterstützt!

in Geopolitik

In einem ARD-Exklusivinterview hat der türkische Präsident Erdogan schwere Vorwürfe gegen die EU erhoben. „Die europäischen Regierenden sind nicht aufrichtig“, sagte er. Sein Land warte auf zugesagte Hilfen. Außerdem warf er Deutschland vor, Terroristen gewähren zu lassen.

Was verschweigt die deutsche Bundesregierung?

„Ein Großteil dieser Terroristen werden aber auch in Deutschland unterstützt und genährt. Und Deutschland unterstützt diese auch. Ich habe das der Frau Bundeskanzlerin gesagt (…) habe ich 4.000 Akten zu den Personen gegeben, übermittelt, von Namen her gesehen. Dann habe ich gefragt, was ist mit denen passiert? Sie hat gesagt, ja der Justizprozess geht weiter. Sie hat mir gesagt, es sind jetzt an die 4.500 schon mittlerweile. Und eine Gerechtigkeit die zu spät kommt, ist keine Gerechtigkeit. Diese Menschen leben heute in Frankreich, in Belgien, in Deutschland, in Holland. Da müssten wir (…) wir haben also nachrichtendienstliche Informationen. Wir übertragen diese Informationen, aber diese Terroristen werden nicht ausgeliefert in die Türkei. Aber beim Kampf gegen den Terror ist der gemeinsame Kampf unbedingt notwendig. Wenn Sie keinen gemeinsamen Kampf unternehmen, dann wird es in Deutschland, in Holland in Frankreich, , in allen europäischen Ländern Probelem geben. Und auf dem NATO-Gipfel haben wir das gleiche besprochen zuletzt (…)“☚
Ganzes Interview: http://x2t.com/459769

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Putin warnte vor sechs Wochen: US-Aktionen führen in eine „unumkehrbare Richtung“, aber die Mainstream-News schweigen

in Geopolitik/Medien
Russian President Vladimir Putin speaks at the St. Petersburg International Economic Forum in St. Petersburg, Russia, Friday, June 17, 2016. Russian President Vladimir Putin has called on European leaders to improve ties with his country despite sanctions. (AP Photo/Dmitry Lovetsky)

Die Vereinigten Staaten fallen rasant schnell im internationalen Kontext in Ungnade. Vergangene Woche wurde die Welt Zeugin einer Kriegserklärung von Nordkorea gegen den Westen, während sich der koreanische Krieg aufheizt und zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand der 1950er Jahre einen Siedepunkt erreicht. Dies ereignete sich nach der dringenden Warnung von Vladimir Putin im Juni, – die er gegenüber internationalen Journalisten aussprach – dass die Welt sich aufgrund der Aktionen Amerikas auf dem Weg in einen Krieg befindet.War-USA-400x293

„Nur euch erzählen [sie] diese Märchen und ihr kauft sie ihnen ab und verbreitet sie an die Bürger eurer Länder weiter. Eure Leute haben gar kein Gespür für die drohende Gefahr, das macht mir Sorgen. Wie könnt ihr nicht verstehen, dass die Welt in eine unumkehrbare Richtung gedrängt wird? Das ist das Problem. Aber sie tun so, als würde gar nichts passieren… Ah, ich weiß nicht einmal mehr, wie ich zu euch Leuten vordringen kann.“

Das sagte Putin beim St Petersburg International Economic Forum 2016.

„Aufgrund der geostrategischen Machtbalance, die vorher existiert hatte, wurden schwerwiegende globale Konflikte in den letzten paar Dekaden vermieden. Die zwei Super-Atommächte [USA und Sowjet Union] hatten sich im Wesentlichen darauf geeinigt, die Produktion sowohl von offensiven als auch von defensiven Waffen einzustellen. Das funktioniert ganz einfach – wenn eine Seite in ihrem militärischen Potenzial die dominante Position einnimmt, dann ist es auch wahrscheinlicher, dass sie zuerst in der Lage dazu sein will, diese Mächte zu nutzen.

Das ist die grundlegende Stütze für internationale Sicherheit. Das Raketenabwehrsystem [wie es zuvor durch internationales Recht verboten wurde] und all die Rahmenvereinbarungen, die es einst gegeben hat… Als die Vereinigten Staaten unilateral vom ABM-Raketenabwehrvertrag 1972 zurückgetreten sind, haben sie dem gesamten System der internationalen Sicherheit einen kolossalen Schlag versetzt.

Das war der erste Schlag, wenn es darum geht, die strategische Balance der Macht weltweit zu ermitteln.“

– Vladimir Putin, 2016

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Putin warnt ausgiebig davor, dass wir uns in Richtung eines Krieges bewegen, trotzdem wird davon in den Mainstream-Nachrichten nichts berichtet. Russland warnt den Westen: Hört mit den offensiven Angriffen auf, hört auf damit, Rumänien und Polen aufzuheizen… Wir haben keine Wahl, wir müssen unser Volk beschützen.

Putins Erklärung zufolge haben sich im Jahr 2002 die USA und Russland darauf geeinigt, zu tun, was sie tun mussten, um mit offensiver Strategie und reaktionären Maßnahmen zu überleben. Sie versicherten einander, dass die Handlungen nicht gegen den jeweils anderen gerichtet waren.

Er versichert den Journalisten, dass obwohl die USA „davon ausgingen, dass was von der Sowjetunion übrig war, schlussendlich verfallen würde“, dies nicht länger der Fall ist und für Russlands Überleben keine Rolle spielt.

Mit einem gewissen Zögern erwähne ich Alex Jones und seine Analyse der Warnung, in der er geradeheraus die Notwendigkeit für so viele Militärbasen außerhalb der USA infrage stellt. Er sagt: „Russland hat drei Militärbasen [außerhalb seines Staatsgebiets] Die Vereinigten Staaten haben Hunderte davon.“ Aber es stellt sich die Frage – die wirklich interessante Frage – warum? Hat das für die Welt wirklich einen Vorteil oder ist das einfach nur eine Form der Angriffshandlung? Die Russen, die Koreaner mit dem Einsatz des THAAD-Systems und (geben wir es zu) die Chinesen sind ein bisschen angefressen, dass die Vereinigten Staaten andauernd in einem Ozean wüten, in dem Australien und die Philippinen lange vor Amerika in einen Krieg involviert sein würden. Sie haben die USA ausdrücklich darum gebeten, dass diese „die Bemühungen von China und den ASEAN unterstützen, um den Frieden und die Stabilität vor Ort aufrechtzuerhalten.“

„Egal, was wir zu unseren amerikanischen Partnern gesagt haben [um die Produktion von Waffen einzudämmen]: Sie haben sich geweigert, mit uns zu kooperieren, sie haben unsere Angebote abgelehnt und ziehen weiterhin ihr eigenes Ding durch.“

– Vladimir Putin, 2016

Putins Warnung: die komplette Rede

Während die Medien damit beschäftigt sind, Russland für die DNC-Hacks zu verurteilen (die ohne jegliche Beweise weit von einer Bestätigung entfernt sind), die Clinton die Wahl kosten könnten, führen sie die Masse hin zu einer anderen „russischen Angriffshandlung“ hin und weichen den eigentlichen Problemen damit aus.

NATO-Verbündete bauen derzeit ihre Präsenz im Baltikum auf. Unter anderem in Rumänien, Polen und Estland haben die US-Truppen Waffen zur Raketenabwehr „nur für den Fall, dass…“ positioniert. In der Zwischenzeit arbeitet Russland mit Syrien zusammen, um drei sichere Passagen für all jene zu öffnen, die aus dem vom Krieg zerrütteten Aleppo fliehen wollen.

„Ob ihr mir glaubt oder nicht, wir haben echte Lösungen angeboten, um das [Wettrüsten] aufzuhalten. Sie haben alles abgelehnt, was wir zu bieten hatten.

Hier sind wir also heute – und sie haben ihr Raketenabwehrsystem in Rumänien stationiert. Sie sagen immer, ‚wir müssen uns selbst vor der atomaren Bedrohung aus dem Iran beschützen!‘ Was für eine Bedrohung? Es gibt keine atomare Bedrohung aus dem Iran.

Aber Raketenabwehrsysteme werden weiterhin positioniert… [ein] System und jetzt werden sie mit Raketen geladen… die eine Reichweite von bis zu 500km haben… [neue Technologien werden entwickelt] bis 1000km…

Sie rechtfertigen dies als ein System der ‚Verteidigung‘, nicht als eine Waffe, die für einen Angriff genutzt wird. Systeme, die ‚kriegerischen Akten vorbeugen‘ Das ist nicht wahr.

Ein Raketenabwehrsystem ist ein Element des gesamten Systems des offensiven militärischen Potenzials. Es fungiert als ein Teil des Ganzen, wozu auch Raketenwerfer für den offensiven Gebrauch zählen.

Ein Komplex blockiert, der andere startet eine höchst präzise Waffe, der dritte blockiert einen möglichen Atomschlag und der vierte schießt eine eigene atomare Waffe als Antwort darauf ab.

Das alles würde sehr schnell passieren und nicht einmal die rumänische Regierung selbst weiß, was da vor sich geht.

Denkt ihr, die lassen die Rumänen auch nur ansatzweise sagen, wo es lang geht?“

– Vladimir Putin, 2016

Putin argumentiert, dass es die USA waren, die den Vormarsch des IS erleichterten. Ob ja oder nein, auf die Pausenhof-Taktik kommt es nicht an. Tatsache ist jedoch, dass die Welt momentan erschreckend instabil ist. Für all jene, die sich in der Geschichte nicht auskennen: Russland hat in der Vergangenheit keinen Krieg angezettelt. Russlands Stalin hat dabei geholfen, die Grenzen gegen Nazi-Deutschland zu verteidigen und Russland nahm durch die Unterstützung mit seinen Bodentruppen eine tragende Rolle, bei der Kapitulation von Japan im Zweiten Weltkrieg ein. Als Napoleon Bonaparte – in der Rolle des Angreifers – sich im 18. Jahrhundert dazu entschloss, gegen Russland in den Krieg zu ziehen, ist er kläglich daran gescheitert. Ja, der Kalte Krieg hat stattgefunden, aber dazu haben immer schon zwei gehört.

Es irritiert, dass Russland als diese gewalttätige, autoritäre Diktatur beschrieben wird, die jede Chance der Machtergreifung wahrnimmt, wenn es in der Realität keine geschichtlichen Aufzeichnungen darüber gibt, dass Russland in weit entfernt liegende Länder einmarschiert ist oder dort Krieg angezettelt hat. Im Vergleich mit den Vereinigten Staaten ist die Erfolgsbilanz von Russland nicht toll, aber im aktuellen politischen Klima schneidet Russland viel besser ab. Als Westbürger finde ich es sehr schwer, anders zu argumentieren.

Es ist wirklich an der Zeit, dass der Westen in den Spiegel blickt: Lasst uns nicht Obamas Behauptung aus dem Jahr 2014 hinnehmen, dass es auf der Welt ‚weniger Gewalt‘ als je zuvor gibt. Wird Obama das heute in zehn Jahren behaupten, wenn die Inhalte von 2014 jetzt nicht mehr verfügbar sind? Späte Einsicht ist eine wunderbare Sache… Das heißt, ohne die Atomwaffen… Nicht wahr?

Putin äußert verzweifelte Warnung vor dem 3. WK

Online-Quellen: Al-Jazeera, Reuters, CNN, Hot Air, YouTube – Alex Jones, You Tube – Putin, 2016 St Petersburg Economic Forum, RT, ABC.

Historische Quellen (echte Bücher), die für die Hintergrund-Recherche verwendet wurden und die ihr zur Prüfung hinzuziehen könnt (die meisten davon können online bestellt werden):

  1. Ham, Paul. ‘Why’ in Hiroshima Nagasaki, Sydney, HarperCollins, pp. 459-487.
  2. Reynolds, David. ‘One World Divisible: A Global History since 1945,’ London, Penguin Books, 2000.
  3. Compton, Karl, T. ‘If the Atomic Bomb had Not Been Used,’ Atlantic Monthly, December 1946
  4. Bullock, Alan. ‘Hitler and Stalin: Parallel Lives,’ London, Fontana Press, 1993.B
  5. Howarth, Tony, ‘Stalin and the Modernisation of Russia’ in Twentieth Century History: The World Since 1900, Josh Brooman (2. Auflage), Longman Group, 1991, S. 128-136.
  6. Harrison, Mark. ‘Stalinist Industrialisation and the Test of War,’ History Workshop, Ausgabe 29, (Apr 1990), S. 65-84. 20 S.
  7. Kondrashin, Viktor. ‘Hunger in 1932-1933 – A tragedy of the peoples of the USSR,’ Holodomor Studies, Vol. 1 Ausgabe 2, (2009), S. 16-21
  8. Payne, Matthew J. ‘Stalin’s railroad: Turksib and the building of Socialism,’ Pittsburgh, University of Pittsburgh Press, 2001. 1 Online-Ressource (x, 384 S., [5] S. Bildtafeln).
  9. Pavlova, I.V.; Brandenberger, David; Braithwaite, Kim. ‘Contemporary Western Historians on Stalin’s Russia in the 1930s,’ Social Science Review, Vol. 42 Ausgabe 6, (2001).

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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John Kerry gibt an, dass der Irak-Krieg weitergeht, selbst wenn ISIS besiegt ist

in Geopolitik

Während einer Ansprache bei einer internationalen Konferenz über Geldbeschaffung für die humanitären Kosten des Krieges, lobte Außenminister John Kerry wieder einmal überschwänglich, wie großartig der ISIS-Krieg vorankomme, indem er behauptete „der Schwung hat zugenommen“ und stellte den Sieg als praktisch unsausweichlich dar, jedoch nur als einen „kurzfristigen Erfolg“.

Vielmehr bemühte sich Kerry, die US-Pläne für den Irak „nach ISIS“ zu betonen und als den wirklichen Schwerpunkt der zunehmend ausgedehnten Operation mit wachsenden Landstreitkräften darzustellen, indem er unterstrich, dass es zur Priorität werden müsse, „stabilisierende“ Teile des Landes von ISIS zu befreien.

Der Irak hat sich bisher damit schwer getan, um es vorsichtig auszudrücken. Nachdem sunnitische arabische Städte vom sunnitischen ISIS „befreit“ wurden, wird die örtliche Bevölkerung schnell und wehrlos den schiitischen Milizen ausgeliefert, indem Plünderungen, Folter und standrechtliche Hinrichtungen im ganzen Land immer wieder an der Tagesordnung sind, während die schiitisch-dominierte Regierung wegschaut.

Die USA haben gegenüber dem Irak wiederholt dessen Unfähigkeit bemängelt, solchen Städten „Einheit“ zu bringen, und wie die Abadi-Regierung es als eine Angelegenheit von sehr niedriger Priorität behandelt und sich stattdessen auf ihre militärische Propaganda konzentriert.

Kerrys Vortrag über die Situation „nach ISIS“ ruft auch Kommentare von General Joseph Votel aus letzter Woche in Erinnerung, der, indem er Pläne des Pentagons bestätigte, künftig sogar noch mehr Soldaten in den Irak zu entsenden, darauf beharrte, dass ein Sieg über ISIS keinerlei Truppenabzug zur Folge hätte, indem die USA beabsichtigen, ihre „Kapazitäten“ im Irak über den Krieg hinaus beizubehalten.

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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Russische Bomber treffen US-Stützpunkt in Syrien

in Geopolitik

Russische Bomber haben wiederholt einen US-Luftwaffenstützpunkt in Syrien bombardiert, der von geheimen amerikanischen und britischen Elitetruppen genutzt wird.

Die russischen Angriffe auf die mit der CIA in Verbindung stehenden Basis waren sowohl Teil einer Operation Russlands, um die USA dazu zu zwingen, ihre Unterstützung von ISIS in Syrien aufzugeben als auch ein Warnsignal, dass Russland umfassend vorbereitet ist, es mit dem Szenario eines Dritten Weltkriegs aufzunehmen, wenn Amerika weiterhin denselben Kurs einschlägt.

Die Moscow Times berichtet:

Russische Kampfflugzeuge bombardierten letzten Monat einen Rebellenstützpunkt in Südost-Syrien, der von amerikanischen und britischen Spezialeinsatzkräften genutzt wird, wie die Tageszeitung Wall Street Journal letzten Freitag berichtete.

Moskau nutzt den Angriff angeblich dazu, um Druck auf die Obama-Regierung für eine engere Kooperation in Syrien auszuüben, berichtete die Zeitung, indem sie ungenannte Regierungsquellen zitierte. Sie behauptete auch, dass russische Flugzeuge diesen Monat ein Gelände bombardierten, das von Familien CIA-unterstützter syrischer Oppositionskämpfer genutzt wird.

Die Garnison im Dorf At-Tanf in der Nähe der jordanischen Grenze wurde am 16. Juni attackiert. Ein britisches Kontingent verließ 24 Stunden vor dem russischen Angriff den Ort, berichtete Wall Street Journal.

Im Anschluss an den Angriff informierten US-Streitkräfte ihre russischen Gegenüber in Syrien, dass die Garnison Teil eines US-Feldzuges gegen den Islamischen Staat war und nicht angegriffen werden sollte. Ungefähr 90 Minuten später griffen russische Flugzeuge erneut den Ort an, trotz Warnsignalen von US-Flugzeugen, erklärte die Zeitung.

US-Offizielle und Rebellenführer behaupten, dass bei den Angriffen Streumunition benutzt wurde und dass vier Leute getötet wurden.

Ein US-Offizieller mit Zugang zu Geheimdienstinformationen beschrieb den Vorfall als „sehr, sehr ernst“ und sagte, dass sich amerikanische und russische Düsenflugzeuge möglicherweise hätten in die Quere kommen können, berichtete die Nachrichtenseite Radio Liberty.

Yury Melnik, ein Sprecher der russischen Botschaft in Washington, verwies alle Fragen bezüglich des Vorfalls an das russische Verteidigungsministerium. Das Ministerium hatte noch nicht auf Kommentaranfragen reagiert, berichtete Wall Street Journal.

In Wirklichkeit ist das einzige Ziel, das Russland in Syrien verfolgt, die Bekämpfung des Terrorismus und wir glauben, dass eine bessere Koordination russischer und amerikanischer Bemühungen sowohl zu einer effektiven Verfolgung dieses Ziels beitragen würden als auch zu einer diplomatischen Lösung der Syrien-Krise, sagte Melnik.

Russland begann im September letzten Jahres mit Luftschlägen in Syrien, in einem Versuch, in der Region operierende Terrorgruppen zu bekämpfen. Der Westen hat wiederholt Moskau vorgeworfen, auch moderate Oppositionsgruppen und Zivilisten zu bombardieren – eine Behauptung, die Russland stets bestritten hat. Eine Kooperation zwischen russischen und US-Truppen sieht sich im Land einer Reihe von Hürden ausgesetzt, einschließlich Uneinigkeit über das Schicksal des Syrischen Oberhaupts Bashar Assad und der Bezeichnung verschiedener bewaffneter Splittergruppen als „terroristisch“.

Der US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow erzielten letzte Woche in Moskau eine Einigung, ihre Angriffe gegen die Al-Nusra-Front, einen Al-Qaida-Verbündeten, zu koordinieren.

Der Islamische Staat und die Al-Nusra-Front sind in Russland verbotene Terrororganisationen.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com

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Warum Erdgas statt Öl den 3. Weltkrieg entfachen könnte

in Geopolitik

Die Quellen sind Iran und Saudi-Arabien, der Grund besteht in geopolitischen Übereinkünften zwischen Alliierten dieser beiden Länder und die Opfer sind Türkei, Syrien und der Nahe Osten – und wenn es so weitergeht, die ganze Welt. Der Konflikt dreht sich fast ausschließlich um die Erdgas-Pipelines, die in der Lage sind, die EU mit 23,3% ihres gesamten Energiebedarfs zu versorgen – mit einem Wert von über 50 Milliarden Dollar jährlich für die Exporteure.

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Der Hauptlieferant des europäischen Gases ist Russland. In letzter Zeit ist Russlands Anteil an Erdgasimporten in die 28 Mitgliedsstaaten der EU zwischen 2003 und 2010 von 44,1% auf 29,5% zurückgegangen, aber diese Entwicklung kehrte sich danach um, mit Zunahmen bis zu einem Anteil von 39,0% im Jahre 2013.

Zwei neue Öl-Pipelines, die noch fertiggestellt werden müssen, sind potenziell dazu in der Lage, zu einem Bruchteil der heutigen Kosten Erdgas von den Quellen am Persischen Golfs direkt bis nach Europa zu liefern. Folglich kommt das Gas aus einem unterhalb des Persischen Golfs gelegenen Gebiet, das zugleich das weltweit größte bekannte Erdgasvorkommen darstellt. Es heißt, dass Katar Anspruch auf zwei Drittel der Vorkommen erhebt, während Iran das übrige Drittel kontrolliert.

Damit man die Bedeutung davon richtig versteht, muss man über die beteiligten Partner Bescheid wissen. Auf einer Seite gibt es Iran, Russland und China – die gegenseitige Verteidigungspakte miteinander abgeschlossen haben. Auf der anderen Seite gibt es Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten. Während sie einen starken militärischen Partner Saudi-Arabiens darstellen, führen die Vereinigten Staaten zusätzlich auch die NATO an.

Die fraglichen Pipelines sind auch bekannt als die „Katar-Türkei-Pipeline“ und die „Iran-Pipeline“. Die Katar-Türkei-Linie verläuft von Katar nach Saudi-Arabien, Jordanien, zur Türkei, nach Syrien und endet schließlich in Europa. Die Iran-Linie verläuft von Iran nach Irak über Syrien, bevor sie unter dem Meer weitergeht und in Griechenland aufhört. Beachten Sie, dass diese beiden konkurrierenden Linien nur eine einzige gemeinsame Verbindung miteinander teilen: Syrien. Es ist daher ziemlich simpel, dass das Land im Zentrum konkurrierender Interessen steht und der Grund dafür ist, warum der „syrische Bürgerkrieg“ von zwei Seiten finanziert bzw. vorangetrieben wird.

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Die Katar-Pipeline, die großteils von Saudi-Arabien unterstützt wird, wurde 2009 vorgeschlagen. Nachdem allerdings die beteiligten Länder Bashar al-Assad um seine Erlaubnis gebeten haben, das letzte Glied der Pipeline durch sein Land zu verlegen, verweigerte Assad dies, um die Interessen seines russischen Verbündeten zu schützen, welcher der Hauptlieferant von Erdgas nach Europa ist.

Ein Jahr später, im Jahre 2010, kündigte Iran mit voller Unterstützung Russlands und im Besitz von einem Drittel des Erdgasanteils Pläne für eine neue eigene Pipeline an. Im Unterschied zur Katar-Pipeline wurde die Iran-Pipeline von Assad unterstützt, indem er ihren Verlauf durch sein Land genehmigte. Ein weiteres Jahr danach, brach 2011 der syrische Bürgerkrieg aus. Halten Sie das etwa für Zufall?

Die iranische Pipeline sollte dieses Jahr (2016) fertig sein, aber wegen des anhaltenden Bürgerkriegs und Truppenbewegungen von Rebellen in der Region, kam der Fortschritt der Pipeline zum Erliegen. Wie nicht anders zu erwarten, soll Saudi-Arabien die Hauptfinanzquelle für diese Rebellen sein – indem sie allein zwischen 2011 und 2013 mit drei Milliarden Dollar versorgt wurden. Die Vereinigten Staaten, ein Verbündeter Saudi-Arabiens, haben sich ebenfalls dafür ausgesprochen, die syrischen Rebellen zu unterstützen. Andererseits ist Russland ein starker Unterstützer Assads und hat seine Armee in dem Land stationiert, um seine Präsidentschaft zu verteidigen und sicherzustellen, dass er kein weiteres Territorium verliert und die zukünftigen Interessen Russlands in der Region schützt.

So stellt sich uns heute der Konflikt dar, der ironischerweise als syrischer Bürgerkrieg bezeichnet wird, dabei wird er im Wesentlichen von zahlreichen außenstehenden Ländern finanziert – Iran, Russland, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten. In Wahrheit handelt es somit um nichts anderes als einen Stellvertreterkrieg, der sich nur durch die Tatsache von der Situation im Yemen unterscheidet, dass er sich um den Fluss von Erdgasquellen nach Europa dreht.

Russland/Iran stehen weiterhin hinter Assad und den syrischen Nationalisten, während die Vereinigten Staaten/Saudi-Arabien weiterhin die Rebellen unterstützen. Die siegreiche Seite wird die zweitgrößte Energiequelle für Hunderte von Millionen Menschen in ganz Europa kontrollieren – mit jahrzehntelang anhaltenden Gewinnen im Wert von mehreren hundert Milliarden oder Billionen Dollar.

Es ist ein Konflikt mit viel weitreichenderen Konsequenzen, als viele Leute wahrhaben wollen, indem auch Polen und Rumänien davon betroffen sind, die als NATO-Mitgliedsstaaten durch die Vereinigten Staaten finanziert, als Bedrohung Russlands aufgebaut werden. Mit der sich im Niedergang befindlichen amerikanischen Wirtschaft und mit Schulden belastet, haben Russlands Partner Iran und China die Sanktionen aufgehoben und diese Länder haben zu ihrem eigenen Vorteil neue Handelsbeziehungen miteinander geknüpft.

Man kann dies auch feststellen in Yemen, wo sich Saudi-Arabien und Iran indirekt miteinander in einen Stellvertreterkrieg verwickeln, indem sie die Yemeniten als Schachfiguren benutzen. Man sieht es auch im Südchinesischen Meer, wo China weiterhin vorrückt und, sehr zum Ärgernis von US-Truppen, Inseln militarisiert. Man sieht es in der Ostsee, wo die Vereinigten Staaten andauernd mit Spionageflugzeugen Richtung russische Grenze fliegen, was Russland mit simulierten Bombenangriffsflügen von US-Flugzeugträgern kontert. Jeder internationale Zwischenfall auf der Welt steht in direktem Zusammenhang mit den internationalen Konflikten zwischen all den hier erwähnten Ländern; es ist ein globaler Kalter Krieg.

Obwohl die einzigen richtigen „Kampfhandlungen“ in Syrien und Yemen stattfinden, verkompliziert der Verteidigungspakt zwischen Nationalstaaten und ihren Verbündeten die gepopolitische Land rund um die ganze Welt – was unmittelbar zu all den Ereignissen führt, die wir nun überall auf der Welt beobachten.

Ein Angriff auf Iran ist ein Angriff auf Russland und China – und umgekehrt. Ein Angriff auf Saudi-Arabien ist ein Angriff gegen die Vereinigten Staaten, was wiederum ein Angriff gegen die NATO ist – und umgekehrt. Darum benutzen diese globalen Eliten Schachfiguren wie Syrien und Yemen und ökonomische Übereinküfte, um sich gegenseitig zu „bekämpfen“, anstatt sich einander direkt anzugreifen. Es ist ein gefährliches Pokerspiel, das die Führer der Welt nun miteinander spielen, während als Ergebnis davon jedes Jahr andauernd Hunderttausende unschuldiger Leute auf der ganzen Welt sterben – nur deswegen, weil die Staaten von fossilen Brennstoffen abhängig sind und von den Einnahmen profitieren wollen.

Es ist wirklich die Schande unserer Zeit…

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com

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Der Islamische Staat hat gerade bewiesen, dass er nichts mit dem Islam zu tun hat

in Geopolitik

Vereinigte Staaten Während die Terrororganisation, die unter dem Namen Islamischer Staat (oder ISIS, ISIL, Daesh) bekannt ist, ein respekteinflößender und verabscheuungswürdiger Feind sein mag, muss eine falsche Charakterisierung dieser Terroristen — die viel zu oft von Politikern und vielen in der Medienbranche wiederholt wird — aufgegeben werden. Der Islamische Staat hat mit dem Islam nichts zu tun  — gleichgültig, wie sich die Gruppierung auch immer nennen mag.BviUYfxCEAAO_Aj

Als nahezu perfekten Beweis für diese Tatsache muss man sich nur vergegenwärtigen, wieviele brutale Massaker während des heiligen islamischen Monats Ramadan verübt wurden — eine Periode spiritueller Einkehr, des Friedens und der Selbstbeschränkung, während der Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang fasten und mehr denn je dazu angehalten sind, alles zu unterlassen, was als sündhaft betrachtet wird. Der Islam, lehrt wie viele große Religionen Frieden als einen seiner Grundsätze — und der Koran sagt, dass das Töten einer Person beinahe gleichbedeutend damit sei, die ganze Menschheit umzubringen.

Dennoch hat der so genannte Islamische Staat seit er sich selbst zum Kalifat erklärt hat, in den letzten zwei Jahren Tausende abgeschlachtet  — und der Ramadan hat seinem mörderischen Wüten sicherlich keinen Einhalt geboten.

This image posted on a militant website on Saturday, June 14, 2014, which has been verified and is consistent with other AP reporting, appears to show militants from the al-Qaida-inspired Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) leading away captured Iraqi soldiers dressed in plain clothes after taking over a base in Tikrit, Iraq. The Islamic militant group that seized much of northern Iraq has posted photos that appear to show its fighters shooting dead dozens of captured Iraqi soldiers in a province north of the capital Baghdad. Iraq's top military spokesman Lt. Gen. Qassim al-Moussawi confirmed the photos’ authenticity on Sunday and said he was aware of cases of mass murder of Iraqi soldiers. (AP Photo via militant website)
This image posted on a militant website on Saturday, June 14, 2014, which has been verified and is consistent with other AP reporting, appears to show militants from the al-Qaida-inspired Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) leading away captured Iraqi soldiers dressed in plain clothes after taking over a base in Tikrit, Iraq. The Islamic militant group that seized much of northern Iraq has posted photos that appear to show its fighters shooting dead dozens of captured Iraqi soldiers in a province north of the capital Baghdad. Iraq’s top military spokesman Lt. Gen. Qassim al-Moussawi confirmed the photos’ authenticity on Sunday and said he was aware of cases of mass murder of Iraqi soldiers. (AP Photo via militant website)

Am 21. Juni übernahm ISIS die Verantwortung für einen Selbstmord-Bombenanschlag mit einem Auto, direkt gegenüber der Grenze von Jordanien und Syrien, der sechs Jordanier tötete — vier Grenzwachen, einen nationalen Sicherheitsbeamten und einen Zivilschützer. Was die jordanische Regierung einen „feigen Terrorangriff“ nannte, führte laut einem CNNBericht zur Schließung der syrischen Grenze im Norden und Nordosten. usa-saudi-arabien-und-isis-mit-kutsche

Eine Reihe von Selbstmord-Bombenanschlägen in Libanon am 27. Juni hinterließ sechs Tote und mindestens 19 Verletzte, und erzwang ebenfalls Grenzschließungen. Nachdem sich ein Terrorist außerhalb eines Hauses im Dorf Qaa in die Luft sprengte, warteten bereits drei andere am Ort des Geschehens, um ihn bei der Ankunft zu unterstützen, und sprengten sich dann ebenfalls selbst mitten in der wartenden Menschenmenge in die Luft.

Laut einer von CNN zitierten Stellungnahme der libanesischen Armee, enthielten die von den Terroristen benutzten Sprengstoffgürtel 2 kg explosives Material und Metallkugeln (Kugellager).

Obwohl sich ISIS nicht offiziell zum Anschlag bekannt hat, behaupteten Sicherheitsanalysten, dass er die Handschrift der Gruppierung trug.

Bei vier Selbstmordanschlägen in Mukalla, einer größeren Hafenstadt in Jemen, wurden am 28. Juni mindestens 43 Menschen getötet — unter ihnen ein Kind — und über 30 verwundet. Obwohl die Angreifer Militär- und Regierungsgebäude ins Visier nahmen, wurde das zufällig vorbeikommende Kind getötet, als eine der Bomben detonierte. Amaq, die inoffizielle Medienagentur von ISIS, behauptete, die Gruppierung hätte speziell eine gemeinsame Sicherheitsbasis angegriffen, wie CNN berichtete.

Nach Angaben von Associated Press, sagten Offizielle, dass zwei Selbstmordbomber und andere Militante mindestens sieben gleichzeitige Attacken in Mukalla ausführten, indem sie Geheimdienstbüros angriffen sowie Kasernen und Kontrollpunkte. Bei einem der Angriffe wurde eine Bombe in einer Kiste mit Nahrungsmitteln versteckt, die zu Soldaten bei einem Kontrollpunkt gebracht wurde, um ihr von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang dauerndes Fasten zu unterbrechen.

Ebenfalls am 28. wurde der Flughafen Istanbul-Atatürk angegriffen, als mindestens drei Leute mit Schusswaffen und Sprengstoffgürteln die Ankunfts- und Abflugbereiche angriffen, wo sie auf die Reisenden feuerten und dann ihre Sprengstoffe bei einem Amoklauf zur Detonation brachten, der nur ein paar Minuten dauerte, aber Dutzende tötete und über 250 weitere Menschen verletzte, wie der Guardian schilderte.

Obwohl ISIS nicht offiziell die Verantwortung übernommen hat, glaubt man nach offiziellen Angaben in der Türkei, dass die Gruppierung dahinter steckte — insbesondere, weil einer der Angreifer zu schießen begann und sich selbst in die Luft sprengte, während andere auf das nachfolgende Chaos und einen Massenexodus warteten, um das selbe zu tun, was einer typischen Taktik des Islamischen Staates entspricht.

Nach intensiven Untersuchungen beschuldigte die Türkei 17 weitere Leute, mit dem Massaker in Verbindung zu stehen, was die Zahl der nun Inhaftierten auf 30 erhöhte. Akhmed Chatayev, ein Tschetschene, den man für einen ISIS-Anwerber hält, wurde offiziell von der Türkei als Hauptdrahtzieher des Angriffs bezeichnet.

Freitag Nacht begannen bewaffnete Männer in Bangladesh die Holey Artisan Bakery zu stürmen, was bei im Ausland Lebenden ein beliebtes Café ist, und nahmen über 30 Geiseln, bevor Soldaten aus Bangladesh einen Rettungseinsatz durchführten. Den Angreifern gelang es, während des 11-stündigen Martyriums zwei Polizeibeamte und 20 Geiseln zu töten, bevor die Machthaber alle sechs erschossen, wodurch sie mindestens 13 Geiseln retten konnten.

Alle anderen rannten weg, aber Du konntest es nicht schaffen, sagte einer der Killer zu einem Ladenangestellten, der einfach als Miraj, der Bäcker bekannt ist, bevor sie an ihm Sprengstoffe und Benzinkanister befestigten, um ihn als menschliches Schutzschild zu missbrauchen. Das bedeutet, dass Gott will, dass Du stirbst.

ISIS bekannte sich zu dem Anschlag.

Samstag Nacht tötete eine Selbstmordbombe in einem LKW auf einem belebten Marktplatz 200 Menschen und verletzte mindestens 175 weitere — und wieder bekannte sich ISIS dazu.

Als einer der seit Jahren schlimmsten einzelnen Angriffe in dem vom Krieg gezeichneten Land, wählte ISIS den Marktplatz, als sich Muslime auf das Fest des Fastenbrechens vorbereiteten — den Tag, der das Ende des Ramadan markiert.

Als sich die Leute versammelten, einkauften und Fußballspiele anschauten, schrieb CNN: riss der mit einer Bombe beladene LKW eine Schneise der Verwüstung in ein Gebäude, in dem sich eine Kaffeestube, Läden und ein Fitnessstudio befinden. Feuerwehrmänner retteten in angrenzenden Gebäuden Verwundete und Verschüttete.

Und noch eine weitere Welle von Anschlägen ereignete sich an diesem Wochenende in Saudi-Arabien, und obwohl mindestens zwei davon fehlschlugen, zündete einer der Angreifer seinen Sprengstoffgürtel und tötete vier Menschen ausgerechnet an einem der heiligsten Orte des Islam, nämlich der Prophetenmoschee — dem Ort, an dem der Prophet Mohammed begraben ist.

Offiziell wird davon ausgegangen, dass auch diesmal ISIS hinter den Anschlägen steckte, obwohl sich bisher niemand dazu bekannte.

Es ist zwingend festzuhalten, dass ISIS absichtlich den Ramadan auswählte, um unschuldigen Zivilisten die Hölle auf Erden zu bereiten — die nebenbei bemerkt überwiegend Muslime waren. Diese Terroristen halten sich nicht an die Grundsätze des Glaubens, die sie auf prahlerischere — geradezu lächerliche — Weise zweckentfremdeten, indem sie sich danach benennen. Der Islam ist keine hasserfüllte, mörderische Religion, gleichgültig was ignorante Politiker und Konsorten Sie glauben machen wollen — aber das ist auch genau das, was ISIS Sie glauben machen will.

Bild: http://www.danieldagan.com
Bild: http://www.danieldagan.com

Wenn wir dem Islam und seinen Anhängern die Schuld geben, den Aufstieg von ISIS zu ermöglichen — anstatt dem geopolitischen Streben nach Vorherrschaft der Vereinigten Staaten — dann werden Muslime zu Opfern von Panikmache, Vorurteilen und Engstirnigkeit gemacht, was sie entfremdet inmitten einer Gesellschaft zurücklässt, in der sie normalerweise friedlich leben können. Zuviel Schmähung durch ignoraten Massen treibt einige von ihnen in die Arme von radikalen Gruppierungen, die ihre Frustrationen teilen.

Es ist nicht der Islam, der für den Islamischen Staat rekrutiert, es ist Ignoranz.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com

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Französischer Journalist wird 10 Monate von ISIS gefangengehalten. Er enthüllt, was Dschihadisten WIRKLICH wollen.

in Geopolitik

Ein französischer Journalist wurde 10 Monate lang von ISIS gefangengehalten. Jetzt enthüllt er, was die Dschihadisten WIRKLICH wollen.

Nicolas Hénin ist ein französischer Journalist, der zusammen mit den US-amerikanischen Journalisten James Foley und Steve Sotloff in unterirdischen Gefängniszellen in Syrien von ISIS 10 Monate lang als Geisel gefangen gehalten wurde. Die beiden Amerikaner wurden später enthauptet. Hénin erzählte nicht nur von seinem brutalen und grauenhaften Martyrium in den Händen der Terrorgruppe. Er beschrieb auch, wie das Willkommen heißen von Flüchtlingen die beste Strategie gegen ISIS ist, wie Luftangriffe gegen Syrien eine Falle sind, wie die Dschihadisten wollen, dass der Westen Moslems tötet, um so ihre Terror-Taten zu rechtfertigen – und wie die Terroristen besiegt werden können.

ISIS will, dass ihr den Flüchtlingen den Rücken kehrt

Die Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR zeigen, dass mehr als eine Million Flüchtlinge und Migranten Europa im Jahr 2015 auf dem Seeweg erreicht haben. Aber im Jahr 2016 sieht die Sache anders aus, da viele westliche Staaten vorhaben, die Türen vor den Flüchtlingen zu verschließen. Sie geben den Moslems die Schuld an den Terrorangriffen auf den Westen. Hénin jedoch beharrt darauf:

„Flüchtlinge willkommen zu heißen stellt keine Terror-Bedrohung für unsere Länder dar. Es ist vielmehr ein Impfstoff, der uns vor dem Terrorismus beschützt. Denn je mehr Interaktion zwischen den Gesellschaften, zwischen den Gemeinschaften stattfindet, desto weniger Spannungen wird es dort geben. Der Islamische Staat glaubt an eine Konfrontation von globalem Ausmaß. Was sie am Ende wollen, ist Bürgerkrieg in unseren Ländern, oder zumindest weitreichende Unruhen und einen großangelegten Krieg im Nahen Osten. Das ist es, was sie wollen. Das ist es, wofür sie kämpfen. Wir müssen also ihre Erzählung und Vision zerstören. Und Flüchtlinge willkommen zu heißen, das ist eine totale Zerstörung ihrer Erzählung.“

ISIS will, dass ihr nicht damit aufhört, Syrien zu bombardieren

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama nannte die tragische Schießerei bei einer Weihnachtsfeier am 2. Dezember 2015 in San Bernardino, bei der 14 Menschen getötet und 22 verletzt wurden, einen „Akt des Terrorismus, der unschuldige Menschen töten soll“. Er gelobte, weiterhin die Gebiete im Irak und in Syrien zu bombardieren, die vom Islamischen Staat besetzt sind. Aber Hénin warnt davor, dass Luftangriffe eben NICHT die Antwort darauf sind, wie man den Islamischen Staat bekämpfen sollte; tatsächlich sagt er, dass Luftangriffe gegen Syrien eine Falle sind.

„Luftangriffe auf Syrien sind ein Fehler, so wie sie durchgeführt werden… All diese Bomben haben einen furchtbaren Nebeneffekt. Und im Wesentlichen treiben wir – die Westländer, aber nicht nur die Westländer, sondern auch die Russen, auch das Regime – das syrische Volk in die Arme von ISIS. Wir arbeiten für sie. Wir rekrutieren für sie.“

ISIS will sehen, dass ihr Moslems hasst und tötet

Die Schießerei bei Charlie Hebdo, die mehrfachen Terrorangriffe auf Paris (und jetzt Nizza), sowie die Bombenanschläge in Brüssel treffen nicht nur die kosmopolitische westliche Gesellschaft mitten ins Herz. Vielmehr treffen sie die westliche Einheit und liefern damit islamophoben Einheiten sowohl in Amerika als auch in Europa eine Entschuldigung dafür, ihre eigenen unschuldigen moslemischen Bürger zu verfolgen. Das ist genau das, was der Islamische Staat wollte.

In einem Op-Ed-Gastkommentar für den The Guardian erklärt Hénin, wie wir damit unseren Feinden mehr Zündstoff geben und das Leid und das Unglück der Einheimischen anheizen und warum wir auf absolut gar keinen Fall auf Terrorangriffe mit noch mehr Gewalt und Hass antworten dürfen…

„Aufgrund ihres Interesses an Nachrichten und Social Media werden sie alles bemerken, was als Reaktion auf ihre mörderischen Angriffe auf Paris veröffentlicht wird. Ich schätze, dass sie momentan untereinander die Botschaft verbreiten: ‚Wir gewinnen‘. Jedes Zeichen der Überreaktion, der Zwietracht, der Angst, des Rassismus, der Xenophobie wird sie ermutigen; jedes Beispiel solcher Hässlichkeiten in den sozialen Medien zieht sie magisch an.“

„Ein zentrales Thema ihres Weltbilds ist der Glaube daran, dass die Gemeinschaften auf der Welt nicht mit den Moslems zusammen leben können und dass sich die Antennen ihrer Mitglieder jeden Tag danach ausrichten, Beweise dafür zu finden, die das unterstützen. Die Bilder aus Deutschland, auf denen die Menschen Migranten willkommen heißen, waren für sie wahrscheinlich besonders verstörend. Zusammenhalt, Toleranz – genau das wollen sie nicht sehen.“

„Kanada hat sich nach der Wahl von Justin Trudeau aus dem Luftkrieg zurückgezogen. Ich flehe Frankreich verzweifelt an, dasselbe zu tun; und die Vernunft sagt mir, dass es so geschehen könnte. Aber der Pragmatismus sagt mir, dass es nicht so sein wird. Es ist eine Tatsache, dass wir in der Falle sind: ISIS hat uns in die Falle gelockt. Sie sind mit Kalaschnikows nach Paris gekommen, haben behauptet, dass sie den Bombenanschlägen ein Ende setzen wollen, aber wussten dabei ganz genau, dass der Angriff uns dazu zwingen würde, weitere Bomben abzuwerfen oder sogar diese kontraproduktiven Angriffe noch zu verschärfen. Das ist es, was passiert.“

‚ISIS tötet viel mehr Moslems als sie zugeben können‘

In einer Kolumne für die International Business Times führt Hénin sehr überzeugende Gründe dafür an, warum wir auf die Akte des Terrorismus nicht überreagieren sollten:

Fangen wir damit an, uns die Frage zu stellen: Was möchte unser Feind, dass wir tun? Welche Reaktion würde ihn glücklich machen? Die Antwort lautet, dass die Angriffe auf Paris deshalb stattgefunden haben, weil ISIS sehen will, wie wir Moslems töten. Sie wollen die militärische Eskalation in Syrien provozieren. Sie wollen Unruhen provozieren. Sie wollen Konfrontationen mit Moslems in der westlichen Welt provozieren.

ISIS glaubt daran, dass Moslems in der westlichen Gesellschaft keinen Platz haben und dass die beiden Welten nicht koexistieren können. All ihre Propaganda – die auf einer korrumpierten Wiederherstellung des ‚moslemischen Stolzes‘ beruht – ist in Wahrheit Betrug: ISIS will, dass der Westen Moslems tötet, um ihren Krieg überhaupt erst zu rechtfertigen.

ISIS ist eine Terroristengruppe und wir können ihnen das nicht vorhalten und erwarten, dass sie ihre Wertvorstellungen ändern und so handeln, wie wir es tun. Sie können nur auf der Basis ihrer eigenen Existenz handeln – also terrorisieren. Sie tun das, um ein Teil unserer politischen Agenda zu werden. Um uns vergessen zu lassen, was moralisch oder fair ist. Um dafür zu sorgen, dass wir nur noch Augen für sie haben. Und wenn ihre Terror-Kampagne uns gefangengenommen hat, dann handeln wir schlussendlich gegen unsere eigenen Interessen, gegen jegliche Logik.

Wie kann der Islamische Staat besiegt werden?

„Der Gewinner dieses Kriegs wird nicht diejenige Partei sein, die über die neuesten, die teuersten oder die ausgefallensten Waffen verfügt, sondern diejenige Partei, welche die Menschen für sich gewinnen kann.“

‚Angriffe auf ISIS sind eine Falle‘ – Ex-Geisel Nicolas Hénin spricht:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Israel will für 5 Milliarden US-Dollar eine Insel vor der Gaza-Küste errichten

in Geopolitik

(MEE) Israel erwägt derzeit die Möglichkeit, für 5 Milliarden US-$ eine Insel vor der Küste des Gaza-Streifen zu errichten. Einem offiziellen Sprecher zufolge würde das dabei helfen, den Streifen wieder mit dem Rest der Welt zu verbinden.

Berichten zufolge, die Ende Juni veröffentlicht wurden, würde das bis zu 8 Quadratkilometer große Eiland – das ist ungefähr ein Fünftel der Größe des Gebiets von Gaza Stadt – einen Seehafen beherbergen und hätte letztlich sogar genug Platz für einen Flughafen. Hotels und ein kleinerer Hafen für Yachten würden dort ebenfalls errichtet.

Israels Nachrichtendienst- und Verkehrsminister Katz, der als enger Verbündeter des Premierministers Benjamin Netanjahu gilt, erklärte der Washington Post gegenüber vor kurzem, dass der Plan für die Insel zwar bereits seit Jahren existiert, aber erst jetzt einen Aufschwung erlebt.

 „Ich denke nicht, dass es richtig ist, zwei Millionen Menschen ohne jegliche Verbindung zum Rest der Welt einzusperren“, so lautet seine Aussage. „Israel hat kein Interesse daran, das Leben für die dortige Bevölkerung zu erschweren. Aber aufgrund der Sicherheitsbedenken können wir keinen Flughafen oder Seehafen auf dem Gazastreifen errichten.“

Ein ‚zweifelhafter, politisch motivierter’ Plan

Husam Zumlot jedoch, ein Unterstützer des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, zerriss den Vorschlag. Er nannte ihn „zweifelhaft“ und „politisch motiviert“.

Das wäre die „endgültige Abtrennung des Gaza-Streifens vom Rest des besetzten Gebietes des Staates Palästina“, sagte er.

Die Nachricht, dass möglicherweise eine Insel errichtet würde, verbreitete sich, als Berichte in den türkischen Medien auftauchten, die darauf hinweisen, dass Israel und die Türkei ihre Beziehungen sogar schon zum 26. Juni hin normalisieren könnten.

Unter der Bedingung anonym zu bleiben, erklärten Quellen gegenüber der türkischen Tageszeitung Hürriyet, dass ein Kompromiss geschlossen worden war. Dessen Inhalt bestand darin, dass Israel die Einwände gegen den Bau eines Krankenhauses zurücknimmt und zulässt, dass die Türkei das Krankenhaus sowohl mit Personal als auch mit Medikamenten versorgt.

Den Quellen zufolge würden die Türkei und Deutschland auch gemeinsam ein Kraftwerk im Gaza-Streifen errichten und die Türkei würde eine Meerwasseraufbereitungsanlage bauen. Diese Bedingungen sind jedoch weit vom ursprünglichen Beharren der Türkei entfernt, dass die Verbindung nur dann wiederhergestellt würde, wenn die fast schon ein Jahrzehnt andauernde Blockierung des Gaza-Streifens durch Israel aufgehoben würde.

Das Verhältnis zwischen der Türkei und Israel hatte im Jahr 2010 erheblichen Schaden genommen. Damals stürmten israelische Truppen die Flottille Mavi Marmara, die sich auf der Reise in den Gaza-Streifen befunden hatte. Dabei wurden 10 Aktivisten getötet, die meisten davon türkischer Herkunft. Das Verhältnis hatte sich jedoch letztes Jahr zu bessern begonnen, weil beide Seiten angedeutet hatten, dass sie das Kriegsbeil nur zu gerne begraben würden

Das vorgeschlagene Eiland würde sich in internationalen Gewässern befinden, aber die Sicherheit würde unter israelische Kontrolle fallen. Das heißt, dass Israel das Gelände ohne weiteres dichtmachen könnte, das sich etwa fünf Kilometer vor der Küste von Gaza befinden würde und nur durch eine einzige Brücke mit dem Festland verbunden wäre.

Bislang sind keine Informationen darüber bekannt, woher das Geld kommen würde oder wer bei der Errichtung des Eilands helfen würde. Katz deutete jedoch an, dass chinesische oder möglicherweise saudi-arabische Firmen den Bau vorantreiben würden.

Katz fügte hinzu, dass der Plan bei den israelischen Sicherheitseinrichtungen auf breite Zustimmung gestoßen war. Er gab jedoch zu, dass weder die Hamas noch die Fatah – die zwei wichtigsten palästinensischen politischen Gruppen – dazu befragt worden waren.

Übersetzt aus dem Englischen von theAntiMedia.org.

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5 Dinge, die seit der Veröffentlichung George Orwells “1984” vor 67 Jahren wahr wurden

in Geopolitik

Vereinigte Staaten – Man weiß nicht, ob George Orwell die allgegenwärtige Bedrohung durch den Totalitarismus erahnte und ihn dazu inspirierte, die dystopische Vision 1984 zu schreiben, welche sich weltweit verbreitete und fast sieben Jahrzehnte später nach seiner Veröffentlichung wieder aktuell wurde. Die in der Novelle treffend beschriebene Endzeit ist aber zweifellos wahr geworden. OrwellWasRight

Unzählige Beispiele beweisen, dass 1984 eher ein dunkles Omen als ein faszinierendes Buch ist. Aber eine Sache scheint als Vorlage für das US-amerikanische Reich gedient zu haben: die politische Sprache,welche in dem Buch als ‚Newspeak‘ (deutsch: ‚Neusprache‘) durchgeht, wurde von der US-Regierung in ähnlicher Weise übernommen.

Politische Sprache ist das wohl meist beeinflussendste Mittel, um Auslandspolitik zu gestalten. Durch absichtliche Manipulation der Sprache können Politiker Unterstützung beim Volk für objektiv unerwünschte Militäroperationen einholen, oder die Gefahr irgendeines Feindes anheizen, wenn geostrategische Ziele dies erfordern – und das sogar, wenn die Zielgruppe oder Regierung gar keine wirkliche Bedrohung darstellt.

Anlässlich des 67. Jubiläums der Veröffentlichung von Orwells 1984 umfasst die folgende Liste nur einen Teil der möglichen Beispiele für die von der US-Regierung angewandte Version von Neusprache:

1. Gemäßigte Rebellen: Wenn die Öffentlichkeit nicht von den Plänen der Regierung, Terroristen zu unterstützen, begeistert ist, nutzen Regierungsbeamte einfach den weniger ehrlichen Begriff der gemäßigten Rebellen. Sodann befürworten die US-Amerikaner die Finanzierung und Bewaffnung der nun-nicht-Terroristen bis an die Zähne.

Am anrüchigsten ist, dass Präsident Obama und seine Regierungsmitglieder ständig betonen, dass es in Ordnung sei, die sogenannten „syrischen moderaten Rebellen“ auszubilden und mit Waffen auszustatten, indem immer dieser Begriff dem unwissendem Publikum durch ein williges Sprachrohr, nämlich durch die großen Medienkonzerne, eingetrichtert wird. Tatsächlich belegen im vergangenen Jahr freigegebene Unterlagen, dass die USA und ihre Verbündeten verschiedene Gruppen gemäßigter Rebellen unterstützt haben, was nicht nur zu Bildung des Daesh (dem sogenannten Islamischen Staat) führte, sondern auch beweist, dass Regierungsbeamte davon wussten – und dies wünschten –, in der Hoffnung darauf, den syrischen Präsidenten Bahar al-Assad zu stürzen.

Trotz, dass die USA 500 Millionen US-Dollar für die Ausbildung von „vier oder fünf“ Rebellen ausgegeben haben, geriet alles außer Kontrolle und in Chaos. Berichte Anfang des Jahres, so Anti-Media, belegen, “dass dieselben Shia-Milizen, die mit den USA kämpfen, um die eigens eingesetzte Regierung im Irak zu halten, nun gegen die Kräfte kämpfen, die von den USA unterstützt und von der CIA ausgestattet wurden, indem sie Russlands und Irans Bemühungen dabei unterstützen, [Aleppo] wieder unter Assads Kontrolle zu bringen.“

Gemäßigte Rebellen ist nur eine andere opportunistische Verzerrung eines schon besetzten Begriffs.

2. Krieg gegen den Terror: Ein grausamer, unaufhörlicher Krieg scheint nun dank den USA, die den Krieg gegen den Terror ausriefen, Wirklichkeit geworden zu sein: Ein Begriff, der Alltag für Menschen an unzähligen Orten dieser Welt geworden ist, sollte ehrlicherweise Krieg des Terrors heißen.

Durch den Gebrauch solch lächerlich vager Begrifflichkeiten haben die US-Bellikraten, die kriegswerbenden Politiker, beschlossen, die Geldbörsen der Militärindustrie zu füllen und so den zweifelhaften Status des Weltfieslings zementiert.

Am Ende doch birgt Kriegführen nach Plan einen unerschöpflichen Fund an potenziellen „Feindzielen“: Großmächte, die sich nicht dem Willen der USA beugen wollen; souveräne Völker, die unglücklicherweise nah an einer natürlichen Rohstoffquelle sitzen, die von Konzernen benötigt wird; Gruppen, die für die Unabhängigkeit von einem amerikanischen „Verbündeten“ kämpfen – ja, sogar Teile der US-Bevölkerung werden nun für Terroristen gehalten, weil sie andere politische Ansichten haben.

Ein Krieg gegen den Terror ähnelt 1984: “Ozeanien war im Krieg mit Ostasien: Ozeanien war schon immer im Krieg mit Ostasien gewesen.“ Beachtet man den breiten Fokus zusammen mit dem Fehlen einer offiziellen Kriegserklärung, ist es durchaus möglich, dass die USA sich immer im Krieg gegen den Terror befinden werden.

3. Keine Bodentruppen: Wie oft hat das Außenministerium entschlossen erklärt, „es werde keine Bodentruppen in [hier ein beliebiges Land einfügen] geben“? Allein für Syrien war es mehr als 16 Mal. Hinterher, mit unbewegter Miene, behauptete die Obama-Regierung haarsträubend, sie hätte das niemals so gesagt.

“Das ist einfach nicht wahr”, sagte John Kirby, Sprecher des Außenministeriums, überheblich einem verständlicherweise sprachlosen Reporter, als dieser ihn fragte, ob die Behörden keine Bodentruppen in Syrien versprochen hatten. „Das ist einfach nicht wahr.“

Aber, natürlich, es ist wahr. Gar keine Frage. Es ist nicht mal glaubhaft abzustreiten. Es wurde auf Video aufgezeichnet und in Zeitungsartikeln zitiert. So geläufig ist dieser Satz, dass er tatsächlich weitgehend unbemerkt benutzt wird. Und „keine Bodentruppen“ gekrönt mit „Bodentruppen“ hört nicht bei Syrien auf.

Irgendwie sind 5.000 Nicht-Bodentruppen nun doch an der Front im Irak gelandet. Diese Truppen kämpfen nun gegen den Daesh in Libyen und wo sonst noch. “Keine Bodentruppen” wurde zu einem so lächerlichen Spruch, dass sogar die Massenmedien auf seine Unrechtmäßigkeit hinwiesen.

Gerade als der Krieg gegen den Terror eine allgemeine Entschuldigung dafür hergab, weitere US-amerikanische, imperialistische Ziele, wo gerade passend, zu verfolgen, bietet “keine Bodentruppen” den USA den technischen Vorwand, Spezialkräfte einzusetzen – samt ihrer Truppen, am Boden.

4. Wahlen: Nach einer über ein Jahr andauernden propagandistischen Schlammschlacht zwischen verschiedenen Präsidentschaftskandidaten gehen die Wähler in den USA alle vier Jahre an die Urnen, um den weniger Bösen von allen anderen zu wählen. Der diesjährige Wahlkampf ums Weiße Haus jedoch beweist die große Sinnlosigkeit beim mutmaßlichen Ausüben der Wahlrechte.

Es gibt unzählige Einzelberichte von Betrug bei den Vorwahlen oder beim Wahlausschuss in nahezu jedem Staat, die wie von Zauberhand zu Hillary Clintons Gunsten spielen. Aber das macht ja auch Sinn, wenn man die komplett durch die Massenmedien gehende sklavische Hingabe des Establishments an die ehemalige Außenministerin, die lächerlich unwillig darüber berichteten, bedenkt. Als die Wahlperiode anfing, wurden die zynischeren unter den in den USA umstrittenen Kandidaten ausgewählt, nicht ge-wählt – egal, was das System einen glauben machen will.

Entgegen allen Diskussionen könnte die US-Nachrichtenagentur Associated Press unabsichtlich genau das bewiesen haben: gerade in den vergangenen Wochen mit ihrer vorzeitigen Krönung von Hillary Clinton als vermutliche Kandidatin der Demokraten. Wütende Wähler und unabhängige Medien zerrissen diese vollkommen haltlose Ankündigung als kindisch. Aber die Mainstreammedien plapperten diese Behauptung nach, genau wie es zu erwarten war. Jetzt – welch Überraschung – ist ein Beweis dafür aufgetaucht, dass Clinton insgeheim mit AP zusammen gearbeitet hatte, damit diese den Anspruch vor den Vorwahlen in Kalifornien in Umlauf brachte, um Wähler abzuhalten.

Welche Hoffnung auch immer die Wähler in einen (anscheinenden) Gegenkandidaten im höchsten Amt setzen werden, wird sich Ende 2016 zeigen – in dem Jahr, in dem die US-Amerikaner endlich begriffen haben werden, dass das System irreparabel manipuliert ist. Tatsächlich bedeutet Wählen gemäß US-Neusprache wirklich Auswählen.

5. Nachrichten: Hinsichtlich des letzten Punktes kann man sich nur wundern, dass so viele Amerikaner den Mainstreammedien glauben. Obwohl Unternehmen für eine ordentliche Zusammenfassung der Nachrichten bezahlen, glauben sie dennoch dran. Gerade mal sechs Unternehmen gehören 90 Prozent aller Medienplattformen in den USA, die faktisch kontrollieren, worüber berichtet wird – sei es über Auslandspolitik, Gesetze oder was eben ihren Zielen dienlich ist.

Tatsächlich bezeichnen viele aus gutem Grund die Massenmedien als das Sprachrohr der Regierung. Viele leitende Angestellte und Angestellte in den oberen Etagen bei den Mainstreamstellen spenden die maximal erlaubte Summe in die Wahlkampfschatztruhe von Politikern auf jeder Regierungsebene. Viele andere haben enorme Summen Organisationen in Verbindungen mit Kandidaten, wie der Clinton Stiftung, angeboten.

Obgleich man über die Leistungen der Medien ohne Voreingenommenheit endlos streiten kann, ist es nicht übertrieben, bei dieser Vermischung von Interessen von einer Bevorzugung in der Presse zu sprechen. Übertrieben wäre jedoch, Berichte von diesen Stellen als Nachrichten im traditionellen, ursprünglichen Sinne zu bezeichnen.

Wenn die US-Regierung die Zustimmung der Amerikaner für, nun ja, alles Mögliche, benötigt, ist es Aufgabe der Presse, einfach eine entsprechend betitelte Meldung herauszuspucken. Und sogar Orwell, der sich gerade im Grabe umdreht, würde dieses Vorgehen mit dem ehrlichsten Nicht-Neusprache Begriff bezeichnen: Propaganda.

 

Quelle: Claire Bernish auf theantimedia.org

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Unschuldiger bittet die USA aufzuhören, ihn mit Drohnenangriffen töten zu wollen

in Geopolitik
An MQ-1B Predator unmanned aircraft from the 361st Expeditionary Reconnaissance Squadron takes off July 9 from Ali Base, Iraq, in support of Operation Iraqi Freedom. Through the use of advanced capabilities, focused doctrine and detailed training, the Predator provides integrated and synchronized close air combat operations, to include intelligence, surveillance and reconnaissance. (U.S. Air Force photo/Tech. Sgt. Sabrina Johnson)

Großbritannien – Ein Stammesältester aus Pakistan ist im April dieses Jahres nach Großbritannien gereist, um die Briten davon zu überzeugen, dass die USA mit ihren Versuchen aufhören mögen, ihn umzubringen. Malik Jalil aus dem Dorf Wasiristan an Pakistans Grenze zu Afghanistan ist Vermittler, um Streitigkeiten beizulegen. Er ist Mitglied einer Gemeinschaft, die sich dem Frieden in der Region verschrieben hat mit Genehmigung der pakistanischen Regierung.

Jalil behauptet, er sei auf eine Todesliste gesetzt und somit Ziel von mindestens vier US-Drohnenangriffen geworden aufgrund seiner Bemühungen, Gewalt zwischen den Taliban und den Behörden abzuwenden.

Es ist nicht nur erschreckend, dass im 21. Jahrhundert eine Liste von Leuten, die Regierungen töten wollen, zusammengestellt wird; in Pakistan, einem Land außerhalb des Fokus der Welt, wurde nur eine Minderzahl derer, die von US Drohnen getötet wurden, identifiziert. Von den 2.494 Menschen, die seit 2004 getötet wurden, sind bisher nur 729 identifiziert worden. Mindestens 1.765 Opfer bleiben namenlos gemäß einer Studie der britischen Journalisten-Initiative Büro für Investigativen Journalismus (engl.: TBIJ).

Auf Einladung des Lords Ken MacDonald, dem ehemaligen Direktor der Behörde für öffentliche Strafverfolgungen, ist Jalil nach Großbritanien gereist, um die Regierung um Hilfe zu bitten, ihn von der Todesliste zu nehmen. In einem Artikel für den Blog „Stop the War“ (deutsch: Stoppt den Krieg) sagte er:

„Ich wurde gewarnt, dass die Amerikaner und ihre Verbündeten mich und andere Mitglieder des Friedenskomitees auf ihrer Todesliste haben. Ich darf die Quellen nicht nennen, da diese dann selbst zur Zielscheibe dafür werden würden, mein Leben zu retten. Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass ich einer der Gejagten bin.“

Mithilfe eines Übersetzers erzählte er im britischen National Radio, dass einige Beinahe-Treffer ihn überzeugten, Ziel der US-Militärs zu sein. Bei einem Vorfall – er besuchte ein nahegelegenes Dorf in einem Minivan – wurde das Auto nur Meter hinter ihm von einer Rakete getroffen. Als seine Heckscheibe bei der Explosion zertrümmert wurde, ging das Auto hinter ihm in Flammen auf, und die Körper der Insassen wurden in Stücke gerissen.

“Ich begriff, dass die mein Auto treffen wollten, denn die Leute im anderen Auto waren nur Ladenbesitzer, normale Leute eben.“, sagte er in der Today-Show von Radio 4.

Bei einem anderen Vorfall wurde er von einem Freund zum Abendessen eingeladen. Es gibt keine Telefone in der Region, daher verabredete man sich über Walkie-Talkies. Als Jalil sich dem Haus des Freundes näherte, explodierte es. „Ich war auf dem Weg zu seinem Haus, ungefähr 500 Meter entfernt in meinem Auto, und das Haus wurde von einer Rakete getroffen. Wir sind nach dem Angriff zum Haus gegangen und es war zerstört, alles brannte.“, erinnerte er sich.

Überzeugt davon, dass er wieder einmal ein beabsichtigtes Ziel war, sagte er, dass das tatsächliche Opfer lediglich ein armer Mann aus der Gegend war. Er glaubt, seine Unterhaltung am Walkie-Talkie wurde von denjenigen US-Streitkräften abgehört, die ihn bombardierten, weil sie wussten, er würde dorthin gehen. Befragt, warum er denn so sicher sei, sagte Jalil, dass, wann immer ein Angriff, Streitigkeit oder Kampf in seinem Gebiet stattfindet, er immer als Erster zur Stelle ist, um den Konflikt zu lösen.

“Ich wurde viermal beinahe bombardiert. Schließlich begriff ich, dass sie hinter mir her sind.“, sagte er und fügte dabei hinzu, dass Mitarbeiter von Geheimdiensten ihn warnten und er das Gebiet verlassen sollte.

Fest davon überzeugt, dass die Amerikaner keinen Frieden in Wasiristan wollen, glaubt Jalil, die Fortschritte, die in seiner Sonderrolle, die Sicherheit zu verbessern, gemacht wurden, hätten ihn ins Visier der Amerikaner gebracht. Kritiken wies er zurück, wonach er geschworen hätte, die US-Morde zu rächen und zu Selbstmordanschlägen gegen Amerikaner aufgerufen zu haben. Dazu sagte er:

“27 Menschen aus meinem Dorf wurden schon von einem Drohnenangriff getötet. Danach wurde eine Stammesversammlung bombardiert. Die darin starben waren meine Freunde aus Kindertagen. Als die Morde geschahen, gab es große Proteste in Wasiristan und die Menschen wurden aufgerufen, gegen Amerika zu demonstrieren. An jenem Tage hätte es Krieg in Wasiristan gegeben, wenn wir nicht eine Pressekonferenz abgehalten und zur Ruhe gerufen hätten.“

Als er die vernichtenden Auswirkungen der US-Drohnenangriffe auf seine Familie und seine Gemeinde beschreibt, sagte er, dass allein in Wasiristan 400.000 Menschen psychische Probleme haben wegen der ständigen Drohnenangriffe. Außerdem, so sagt er, sind sechs Mitglieder seiner eigenen Familien psychisch belastet. Er musste gehen, und sein Sohn hat zu viel Angst, zurückzukehren.

Befragt, ob er Angst habe, während seines Besuches in Großbritannien verhaftet zu werden, antwortete der Schlichter klar:

„Ich hatte eine friedliche Aufgabe in Pakistan. Ich habe nichts mit Terrorismus zu tun, ich habe ein reines Gewissen, weshalb ich keine Angst habe. Es ist nur so, dass ich Amerika nicht traue und nicht dorthin gehen werde. Ich bin nach Großbritannien gekommen, weil ich denke, dass es der jüngere Bruder Amerikas ist. Ich bin hier, um Großbritannien zu sagen, dass Amerika nicht auf uns hört, weshalb ihr denen sagen sollt, dass sie aufhören sollen, Wasiristanis zu töten.“

“Die britische Polizei, die britische Armee, die britischen Gerichte können mich alles fragen, was sie wollen. Ich bin deswegen hierhergekommen und froh, wenn sie mich befragen.“, fügte er hinzu.

Clive Stafford Smidt, Direktor der Organisation für Menschenrechte, Reprieve, forderte den britischen Premierminister auf, sofort eine vollständige und transparente Ermittlung wegen der Todeslisten anzuordnen.

Quelle: Michaela Whitton auf theantimedia.org

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